Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg Städtetagspräsident hält Ausgangsbeschränkungen für wenig wirksam

Erlaubt sind tagsüber unter anderem Sport und Bewegung draußen, Einkaufen und Wahrnehmung des Umgangsrechts (Archivbild) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Erlaubt sind tagsüber unter anderem Sport und Bewegung draußen, Einkaufen und Wahrnehmung des Umgangsrechts (Archivbild) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Seit Mitte Dezember gelten in Baden-Württemberg Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Städtetagspräsident Peter Kurz hält diese aber für wenig wirksam. Warum?

Mannheim - Baden-Württembergs Städtetagspräsident Peter Kurz hält die derzeitigen coronabedingten Ausgangsbeschränkungen für wenig wirksam. „So wie das im Moment angelegt ist, ist das mehr ein in Rechtsform gegossener Appell“, sagte Kurz dem Radioprogramm „SWR Aktuell“ am Dienstag. Das Einhalten der Regeln sei zumindest tagsüber schwer zu kontrollieren. Weil es so viele Ausnahmen gebe, habe sich die Mobilität der Bürger gegenüber dem Frühjahr sogar erhöht. Erlaubt sind tagsüber unter anderem Sport und Bewegung draußen, Einkaufen und Wahrnehmung des Umgangsrechts.

Kurz, der auch Mannheims Oberbürgermeister ist, fügte hinzu: „An der Stelle sieht man, wie entscheidend es ist, dass eine ganz große Mehrheit der Menschen nachvollzieht, um was es im Augenblick geht.“ Der Sozialdemokrat sprach sich für eine Verlängerung der verschärften Corona-Maßnahmen aus.

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