Corona-Pandemie Katar führt Maskenpflicht ein und droht mit exorbitanten Strafen

Von red/dpa 

In Katar ist bekanntlich etwas mehr Geld zuhause. Die Kehrseite der Medaille wird jetzt zur Einführung der Maskenpflicht aufgrund der Corona-Pandemie deutlich. Den die Strafen bei Missachtung sind drakonisch.

Wer in Katar gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Foto: imago images/Xinhua
Wer in Katar gegen die Maskenpflicht verstößt, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Foto: imago images/Xinhua

Doha - Das reiche Emirat Katar führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein und droht mit drakonischen Strafen. Nach Angaben des Innenministeriums drohen Geldstrafen bis zu einer Höhe von umgerechnet knapp 51 000 Euro oder maximal drei Jahre Gefängnis. Die Maskenpflicht gelte für alle Menschen, die das Haus verlassen, teilte das Innenministerium am späten Donnerstagabend auf Twitter mit. Ausgenommen seien Personen, die allein in einem Fahrzeug unterwegs seien.

Nach offiziellen Angaben sind mehr als 28 000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben Saudi-Arabien zählt Katar damit zu den am stärksten betroffenen Ländern in der arabischen Welt. 14 Menschen seien an den Folgen der Krankheit bislang verstorben, teilte das Gesundheitsministerium mit.




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