Coronapandemie Der Baby-Boom bleibt aus

Die Geburten der ersten fünf Monate dieses Jahres gingen auf Schwangerschaften zurück, die während des ersten Corona-Lockdowns  begannen. Foto: dpa/Fabian Strauch
Die Geburten der ersten fünf Monate dieses Jahres gingen auf Schwangerschaften zurück, die während des ersten Corona-Lockdowns begannen. Foto: dpa/Fabian Strauch

Die Zahl der Geburten ist nach dem ersten Jahr mit dem Coronavirus nur leicht gestiegen. Einen deutlichen Anstieg habe es nur in einem Monat gegeben.

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Wiesbaden - Nach dem ersten Corona-Jahr ist die Anzahl der Geburten in Deutschland von Januar bis Mai 2021 nur leicht angewachsen. Mit rund 315.000 Babys stieg die Zahl der neugeborenen Mädchen und Jungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Einen deutlichen Anstieg habe es nur im März gegeben mit rund 3700 Babys mehr als im Vorjahresmonat. In den übrigen von der einsetzenden Corona-Pandemie geprägten Monaten sei die Entwicklung unauffällig gewesen.

Die Geburten der ersten fünf Monate dieses Jahres gingen auf Schwangerschaften zurück, die während des ersten Corona-Lockdowns von Ende März bis Anfang Mai sowie in den Sommermonaten begannen - da waren die Beschränkungen von Kontakten weitgehend aufgehoben. Insgesamt kamen in dem Zeitraum gut 154.000 Mädchen und knapp 162.000 Jungen lebend zur Welt.




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