Coronavirus in Baden-Württemberg Land schafft 264 neue Stellen im Gesundheitsdienst

Seit der Coronapandemie stehen die Gesundheitsämter unter Dauerbelastung (Symbolbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Seit der Coronapandemie stehen die Gesundheitsämter unter Dauerbelastung (Symbolbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Seit Beginn der Pandemie stehen die Gesundheitsämter unter Dauerbelastung. Das Land Baden-Württemberg will Abhilfe leisten.

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Stuttgart/Berlin - Baden-Württemberg hat in den Gesundheitsämtern und weiteren Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Zuge der Corona-Pandemie bisher 264 Stellen neu geschaffen. Davon sind 251 Stellen besetzt. Damit seien die Vorgaben für die erste Tranche des Bund-Länder-Paktes „übererfüllt“ worden, teilte das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit. Vorgesehen waren 200 Stellen.

Für dieses Jahr sind 467 neue Stellen in den Gesundheitsämtern der Landkreise und den Städten, Regierungspräsidien und im Ministerium einschließlich Landesgesundheitsamt geplant. „Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren für diese Stellen laufen“, so das Ministerium.

Gesundheitsämter unter Dauerbelastung

Auch andere Länder haben die zum 31. Dezember 2021 vereinbarten Vorgaben zum Stellenaufbau aus dem sogenannten Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst übertroffen. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur sind bundesweit bisher mehr als 2000 Stellen neu geschaffen worden.

Wegen der Corona-Pandemie hatten Bund und Länder 2020 den Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beschlossen - mit dem Ziel, Personal vor allem in den rund 400 Gesundheitsämtern in Deutschland aufzustocken. Seit Beginn der Pandemie stehen diese wegen der Kontaktnachverfolgung, Ermittlung von Infektionszahlen und Überwachung von Schutzvorgaben unter Dauerbelastung. Der Pakt sieht auch eine Modernisierung und bessere Vernetzung der Verwaltung vor. Der Bund gibt für das Programm bis 2026 vier Milliarden Euro.

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