Coronavirus in Baden-Württemberg So viel sollen Kleinfirmen an Soforthilfe bekommen

Von red/dpa/lsw 

Erstmals nennt die Landesregierung Zahlen, wie viel Geld Kleinbetriebe an Corona-Soforthilfen bekommen sollen, aufgeschlüsselt nach Mitarbeiterzahl. Von Mittwoch an sollen Anträge gestellt werden können, es geht um bis zu 30.000 Euro pro Betrieb.

Die L-Bank soll das Geld laut dpa-Informationen auszahlen, sowie es von den Kammern bewilligt wurde. Foto: dpa/Wolfram Kastl
Die L-Bank soll das Geld laut dpa-Informationen auszahlen, sowie es von den Kammern bewilligt wurde. Foto: dpa/Wolfram Kastl

Stuttgart - Das Land greift Kleinunternehmen und sogenannten Solo-Selbstständigen, die von der Coronavirus-Krise betroffen sind, mit bis zu 30 000 Euro unter die Arme. Nach dpa-Informationen gab das Kabinett in einer Sondersitzung am Sonntagabend grünes Licht für eine entsprechende Vorlage aus dem Wirtschaftsministerium, in der die genauen Konditionen für das Soforthilfeprogramm geregelt sind. Demnach sollen Solo-Selbstständige und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten einmalig bis zu 9000 Euro erhalten können, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es maximal 15 000 Euro, Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten sollen bis zu 30 000 Euro bekommen können.

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L-Bank soll das Geld auszahlen

Mit dem Geld solle den unmittelbar infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffenen Solo-Selbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe eine finanzielle Soforthilfe gewährt werden, insbesondere um deren wirtschaftliche Existenz zu sichern und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, heißt es in der Vorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Anträge sollen von Mittwoch an bei den jeweiligen Kammern gestellt werden können. Ausgezahlt wird das Geld dann von der L-Bank.