Coronavirus-Studie aus Baden-Württemberg Forscher untersuchen erneut Auswirkungen bei Kindern

Von red/dpa/lsw 

In einer Studie wollen Forscher aus Baden-Württemberg unter anderem untersuchen, ob und wie viele Kinder Antikörper gegen das Virus gebildet haben - und wie es sich im Vergleich mit Erwachsenen verhält.

Reagieren Kinder anders auf das Coronavirus als Erwachsene? Forscher aus dem Südwesten wollen das in einer neuen Studie untersuchen. Foto: AFP
Reagieren Kinder anders auf das Coronavirus als Erwachsene? Forscher aus dem Südwesten wollen das in einer neuen Studie untersuchen. Foto: AFP

Ulm - Inwieweit reagieren Kinder und Jugendliche anders auf das Coronavirus als Erwachsene? In einer Folgestudie wollen Forscher aus Baden-Württemberg unter anderem untersuchen, ob und wie viele Jungen und Mädchen Antikörper gegen das Virus gebildet haben - und wie es sich im Vergleich mit Erwachsenen im selben Haushalt verhält.

Auch die Immunreaktion der Kinder soll beleuchtet werden, wie das Universitätsklinikum Ulm zum Start des Projekts am Montag mitteilte. An der Studie sind außer dem die Universitätskliniken Tübingen, Heidelberg und Freiburg beteiligt.

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Mit ersten Ergebnissen wird erst in drei bis vier Monaten gerechnet. Bereits im April und Mai hatten die vier Kliniken im Auftrag des Landes die Rolle von Kindern bei der Ausbreitung des Virus untersucht. Dabei zeigte sich, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus infizieren als ihre Eltern.

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