Das Bewerbungsfoto Wenn, dann professionell

Von JOBbote 

Bewerbungsfotos vermitteln einen wichtigen ersten Eindruck über den Bewerber.

Die Mühe für ein gutes Bewerbungsfoto lohnt sich. Foto: Michael Kienzler
Die Mühe für ein gutes Bewerbungsfoto lohnt sich. Foto: Michael Kienzler

Das Bewerbungsfoto – so individuell wie jeder Bewerber selbst Eine Bewerbung ohne Bewerbungsfoto – ist wie eine gute Zeitschrift ohne Titelblatt, sehr gehaltvoll und interessant, aber auf den ersten Blick nichts aussagend und emotionslos.

Aufgrund des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes von 2006 darf von Seiten der Firmen kein Bewerbungsfoto mehr verlangt werden. Personalexperten halten es jedoch immer noch für ratsam, da es einen wichtigen ersten Eindruck vermittelt und den größten Emotionsgehalt einer Bewerbung enthält.

Sollte man sich für ein Foto entscheiden, ist ein Besuch in einem professionellen Fotostudio unumgänglich. Automatenfotos und Urlaubsschnappschüsse mögen zwar oft ganz hübsch sein, haben in einer professionellen Bewerbung aber absolut nichts zu suchen und vermitteln einen lediglich einen schlechten Eindruck. Hat man sich für einen Fotografen entschieden, sollte man sich von diesem ausreichend über Frisur, Make-Up, Styling und Kleiderauswahl beraten lassen. Es gilt, sich gründlich zu überlegen, was in der zu bewerbenden Branche eventuell vorausgesetzt wird und mit dem Foto ausgesagt werden soll.

Was soll das Foto aussagen?
So wird z. B. bei Bankern ein Anzug mit Krawatte vorausgesetzt, bei Frauen eine hochgeschlossene Bluse und dezent gewählte Accessoires. Wer sich aber z. B. als Bäcker oder Automechaniker bewerben möchte, muss zwar ein ordentliches, gepflegtes Erscheinungsbild vermitteln, Krawatte und Sakko wären in dieser Bewerbungsmappe aber eher unangebracht. Wichtig ist auch, sich nicht in unbequeme Kleidung zu zwängen, da es auf Fotos schnell erkennbar wird, wenn sich jemand nicht wohl in seiner Haut fühlt.

Speziell für Frauen gilt es darauf zu achten, ein dezentes Make-Up zu verwenden und die Priorität auf Natürlichkeit zu setzen. Das Gleiche zählt für die Frisur und das Lächeln. Der Blick in die Kamera sollte freundlich und aufmerksam sein, die Körperhaltung aufgeschlossen und keinesfalls verkrampft.

Die Platzierung des Fotos erfolgt wahlweise auf einem extra dafür angefertigten Deckblatt oder klassisch rechts oben auf dem Lebenslauf. Falls das Foto in digitaler Form vorliegt, kann dieses auch mit Hilfe eines Laserdruckers in hoher Qualität direkt auf das Deckblatt oder den Lebenslauf gedruckt werden. Ob Schwarz-Weiss-Fotografien oder Farbfotos stellt eine reine Typfrage dar und sollte individuell entschieden werden.