Debatte um Statistisches Landesamt in Stuttgart Stadt bemüht sich um Areal in Heslach

Das Statistische Landesamt, das unweit des Erwin-Schoettle-Platzes seht, nimmt eine Fläche von rund 5000 Quadratmetern ein. Foto: Kathrin Wesely
Das Statistische Landesamt, das unweit des Erwin-Schoettle-Platzes seht, nimmt eine Fläche von rund 5000 Quadratmetern ein. Foto: Kathrin Wesely

Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann bestreitet, dass die Stadt kein Interesse am Gelände des Statistischen Landesamtes hätte. Die Stadtverwaltung kümmere sich sehrwohl darum. Das Land als Eigentümer sei aber noch nicht zum Verkauf entschlossen.

Stuttgart - Das Gelände des Statistischen Landesamtes in Heslach sollte nicht voreilig als Areal für den Bau der dringend benötigten neuen Wohnungen für Stuttgart betrachtet werden, auch wenn dies nach dem geplanten Umzug der Behörde bis 2023 wünschenswert wäre. Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU) jedenfalls hat jetzt vor falschen Erwartungen gewarnt, gleichwohl aber versichert, dass die Stadtverwaltung nichts unversucht lasse. Man habe Ende August mit dem Landesbetrieb Vermögen und Bau gesprochen, der für die Liegenschaften des Landes zuständig ist. „Wir haben klar zu verstehen gegeben, dass wir Interesse haben“, sagte Fuhrmann unserer Zeitung. Die Antwort sei gewesen, dass man seitens des Landes den eigenen Bedarf prüfen werde, da manche Landesministerien „aus allen Nähten platzen“. Der Stadt sei aber versichert worden, dass sie „die erste Gesprächspartnerin“ sein werde, falls das Land die Immobilie an der Böblinger Straße in der Nähe des Erwin-Schoettle-Platzes veräußern sollte.

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