Deutsche Post Briefporto wird zum Jahreswechsel um fünf Cent teurer

Nicht nur für Briefe und Postkarten – auch  die Preise für Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen sollen zum 1. Januar 2022 steigen. (Symbolbild) Foto: imago images/Kirchner-Media/Kirchner-Media/Wedel via www.imago-images.de
Nicht nur für Briefe und Postkarten – auch die Preise für Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen sollen zum 1. Januar 2022 steigen. (Symbolbild) Foto: imago images/Kirchner-Media/Kirchner-Media/Wedel via www.imago-images.de

Nach fast drei Jahren Preisstabilität will die Deutsche Post zum Jahresende die Preise des Briefportos von 80 auf 85 Cent sowie bei Postkarten von 60 auf 70 Cent anheben.

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Berlin - Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen höhere Portokosten für Briefe und Postkarten zu: Nach fast drei Jahren Preisstabilität plant die Deutsche Post zum Jahreswechsel eine Erhöhung des Briefportos von 80 auf 85 Cent sowie bei Postkarten von 60 auf 70 Cent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch die Preise für Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen sollen zum 1. Januar 2022 „moderat“ steigen.

Grundlage für die geplanten Portoerhöhungen ist der beabsichtigte Erhöhungsspielraum, den die Bundesnetzagentur vorgibt. Sie ermittelte laut Mitteilung vom Mittwoch eine Erhöhungsrate von 4,6 Prozent. Die Bundesnetzagentur muss die darauf bezogenen geplanten Preiserhöhungen der Post noch abschließend genehmigen.

Die Post teilte mit, dass mit den Portoerhöhungen „nur ein Teil der Kosteninflation“ ausgeglichen werde. Der genehmigte Spielraum sei „weniger als der Ausgleich der zwischenzeitlich eingetretenen Lohnkostensteigerungen und erst recht kein Ausgleich für die in den nächsten Jahren zu erwartende Steigerung der Stückkosten“.

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