Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur Zweimal sieben Radioperlen aus dem DLF- und D-Radio Kultur-Programm

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Köln/Berlin - Bei Deutschlandfunk und Deutschlandradio wird rund um die Uhr ein Vollprogramm geboten. Hier eine Auswahl von jeweils sieben besonders starken Angeboten – zunächst vom Informationskanal Deutschlandfunk:

Die Nachrichten: wie wohltuend, dieser Purismus – kein News-Flash, keine Jingles, kein Musikteppich, keine Live-Schaltung. Einfach im Studio ein Sprecher, ausgebildet im Sprechen, der den Stand der Dinge verliest – ruhig, klar, nach Wichtigkeit sortiert. Und während die anderen nach 90 Sekunden ins „Wetterstudio“ schalten, dauern die DLF-Nachrichten alle zwei Stunden sogar zehn Minuten.

Freistil: Die Alternative für alle, die keine Lust auf „Tatort“ haben, jeden Sonntag zwischen 20 und 21 Uhr. Ein Feature wie eine Wundertüte, originell und überraschend, entweder vom Thema her oder von der Form – meistens von beidem.

Gesichter Europas: Jeden Samstag zwischen 11 und 12 Uhr eine Stunde Auslandsreportage von Autoren, die mit viel Zeit unterwegs waren und nicht nur interessante Geschichten präsentieren, sondern auch Musik und Stimmen von unterwegs. An diesem Samstag zum Beispiel darüber, wie die Slow-Food-Bewegung selbst die italienische Küche gerade auf den Kopf stellt.

Klassik, Pop et cetera: Die älteste deutsche Radiosendung, immer samstags zwischen 10 und 11 Uhr. Seit 1974 stellt jede Woche ein Promi seine Lieblingsmusik vor und erzählt Geschichten dazu. Legendär allein schon die Titelmelodie, gespielt im Big-Band-Sound des Rias-Tanzorchesters von Horst Jankowski.

Information und Musik: das aktuelle DLF-Morgenmagazin ist seit Jahren Standard. Doch am Sonntag lässt es sich zwischen 7 und 8.30 Uhr viel Zeit für lange Geschichten und Experteninterviews zu wirklich relevanten Fragen. Kurz vor Schluss gibt es ein besonderes Glanzlicht: „Denk ich an Deutschland“ – Prominente sinnieren über Staat und Nation. Große Klasse!

Essay und Diskurs: sonntags von 9.30 bis 10 Uhr der Pflichttermin für alle, die Zusammenhänge über die Tagespolitik hinaus verstehen wollen – gerade aktuell zu den Hintergründen der Schlammschlacht bei der US-Präsidentschaftswahl.

Corso: wem Kultur oft zu trocken ist, lasse sich von diesem bunten Kulturmix wochentags zwischen 15 und 16 Uhr überraschen. Ob Hochkultur, ob Boulevard: „Corso“ überspringt locker alle Grenzen.

Wir schalten um zum Deutschlandradio Kultur und zu Kakadu: Jeden Tag (außer samstags) Kinderfunk, sonntags sogar 90 Minuten lang – das ist einmalig gut und vielfältig. Hörspiele, Reportagen, Telefondebatten: Hier können auch Eltern etwas lernen. Aber sie mögen sich bitte beim Zuhören ruhig verhalten.

Studio 9: Wem der DLF-Morgen zu wortlastig ist, findet bei DLR die richtige Mischung. Zwischen 5 und 9 Uhr bringt das aktuelle Magazin einen sehr angenehmen Mix aus Nachrichten, Politik, Kultur und geschmackvollem Pop. Den wöchentlichen Höhepunkt gibt es jeden Freitag um 7.40 Uhr: „Alltag anders“ – eine Hörcollage von DLR-Auslandskorrespondenten zu einem bestimmten Stichwort, von „Frühstück“ über „Rauchen“ bis hin zum „Fahrrad fahren“.

Fazit: Das Gegenstück zum Morgenmagazin – jeden Abend zwischen 23 Uhr und Mitternacht aktuelle Kulturberichterstattung vom Tage – zum Teil mit ersten Kritiken zu den Premieren des Abends.

Rang 1: Eine ganze Stunde Theatermagazin, geht das? Am Samstagnachmittag zwischen 14 und 15 Uhr geht es prima. Und gleich danach folgt: Vollbild – das wöchentliche Filmmagazin zwischen 15 und 16 Uhr.

Sein und Streit: Welch ein schöner Titel für eine Philosophiesendung, jeden Sonntag zwischen 13 und 14 Uhr! Hier geht es in aller Ausführlichkeit und trotzdem erfrischend abwechslungsreich zum Beispiel um Fragen nach Wahrheit oder Freiheit.

Sonntagsrätsel: Wer es mal so richtig schön altmodisch und gemütlich haben will, der macht sonntags um 10.30 Uhr mit, wenn es gilt, Komponisten oder Musiktitel zu erraten und Buchstaben zu Lösungswörtern zusammenzusetzen. Bitte Papier und Bleistift bereit halten. Ultimativ retro.




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