Transgender-Gesetz Pearl Jam sagt Auftritt in North Carolina ab

Von red/dpa 

Mehrere Künstler und jetzt auch Pearl Jam haben aus Protest Auftritte in North Carolina abgesagt. Der Protest richtet sich gegen ein Gesetz, das Transsexuelle diskriminieren soll.

Eddie Vedder von Pearl Jam bei einem Auftritt (Archiv) Foto: AP
Eddie Vedder von Pearl Jam bei einem Auftritt (Archiv) Foto: AP

Berlin/Raleigh - Aus Protest gegen ein diskriminierendes Gesetz hat nach Bruce Springsteen (66) und Ex-Beatle Ringo Starr (75) auch die Band Pearl Jam ein Konzert im US-Bundesstaat North Carolina abgesagt. Der für diesen Mittwoch geplante Auftritt in der Hauptstadt Raleigh falle aus, teilte die Band um Sänger Eddie Vedder am Montag (Ortszeit) auf ihrer Webseite und über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Keine Unisex-Toiletten

Das Gesetz, das seit Wochen in der Kritik steht, verhindert unter anderem die Einrichtung von Unisex-Toiletten, was die Rechte von Transsexuellen einschränkt. Das Gesetz sei „verabscheuungswürdig“ und führe zur „Diskriminierung einer ganzen Gruppe amerikanischer Bürger“, erklärte die Band in dem online veröffentlichten Schreiben. Neben der symbolischen Absage würde die Band auch finanzielle Unterstützung für örtliche Protestgruppen leisten, hieß es weiter.

Neben anderen Promis hatten auch Firmen und Verbände das Gesetz kritisiert und Vorhaben in dem Bundesstaat abgesagt.




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