Der Streit um den Vertrieb und die Vermarktung eines Honigs geht in die nächste Instanz. Jan Böhmermann legte Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Dresden ein.

Die nächste Runde im Honig-Streit zwischen TV-Satiriker Jan Böhmermann und einem sächsischen Imker wird am 11. Juni verhandelt. Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) hat den Termin zur mündlichen Berufungsverhandlung auf 15 Uhr bestimmt, wie Sprecherin Meike Schaaf am Montag mitteilte. Das persönliche Erscheinen der Parteien sei angeordnet worden. Allerdings gibt es laut Zivilprozessordnung auch die Möglichkeit, einen Vertreter zu schicken. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

 

Zum Prozess in erster Instanz am Landgericht Dresden war Böhmermann nicht gekommen. Dort war er unterlegen. Der Moderator will Bienenzüchter und Honigproduzent Rico Heinzig aus Meißen den Vertrieb von und die Werbung für einen nach einer Sendung des „ZDF Magazin Royale“ im November 2023 kreierten „Beewashing“-Honig verbieten. Eine Zivilrichterin lehnte den Erlass einer einstweiligen Verfügung ab. Das Ansinnen sei „in der Sache unbegründet“. Böhmermann legte Berufung ein.