Dresdner Juwelendiebstahl Neue Offerte für Schmuck-Rettung

Im November 2019 kam es zu dem Diebstahl. Foto: dpa/Sebastian Kahnert
Im November 2019 kam es zu dem Diebstahl. Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Mehrere Privatpersonen haben im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden eine Million Euro zur Wiederbeschaffung der kostbaren Beute ausgelobt. Woher kommt das Geld?

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Dresden - Im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden haben mehrere Privatpersonen eine Million Euro zur Wiederbeschaffung der kostbaren Beute ausgelobt. Es seien Menschen, die dem Museum persönlich eng verbunden sind, sagte der Berliner Rechtsanwalt Robert Unger als Vertreter der Initiative am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich „um ein bindendes Versprechen“, heißt es in der am vergangenen Wochenende in der „Welt am Sonntag“ veröffentlichten Anzeige. Ziel sei nicht die Verfolgung der Täter, etwaigen Kontaktpersonen wird der Schutz ihrer Anonymität zugesichert.

Die Auslober wollten ungenannt bleiben und stellten die Summe aus ihrem Privatvermögen zur Verfügung, sagte Unger. Es sei ein weiterer Versuch, die verlorenen Schmuckstücke zu retten, die Schätze für Museum und Öffentlichkeit zurückzugewinnen.

Fünf dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Bei dem spektakulären Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe im November 2019 hatten die Täter Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert erbeutet. Zwei Männer waren ins Dresdner Residenzschloss eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und die darin befestigten Juwelen herausgerissen. Von dem Schmuck fehlt jede Spur, das Schicksal der Kunstwerke ist ungewiss.

Fünf dringend Tatverdächtige sind in Untersuchungshaft. Die jungen Männer aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie sollen direkt an dem Einbruch beteiligt gewesen sein, der auch international Schlagzeilen machte.




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