Durchsuchungen in Ludwigsburg Polizei nimmt bewaffnete Rauschgifthändler fest

Am Montag klickten in Ludwigsburg zweimal die Handschellen (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
Am Montag klickten in Ludwigsburg zweimal die Handschellen (Symbolbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Der Kriminalpolizei ist ein Schlag gegen den Rauschgifthandel in Ludwigsburg gelungen. Zwei mutmaßliche Dealer sitzen in Untersuchungshaft, nach zwei Komplizen wird noch gefahndet.

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Ludwigsburg - Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei am Montag in Ludwigsburg vier Männer im Alter zwischen 24 und 53 Jahren aus dem Drogenmilieu festgenommen. Bei Hausdurchsuchungen fanden die Beamten neben 3,5  Kilogramm Marihuana und kleineren Mengen Haschisch und Kokain auch 30 000 Euro – vermutlich aus Drogengeschäften –, verschreibungspflichtige Medikamente, eine Schreckschusspistole und weitere Beweismittel.

Bereits im Herbst 2020 hatte die Polizei erste Hinweise darauf erhalten, dass mehrere zunächst unbekannte Tatverdächtige in einem Haus in der Innenstadt mit Betäubungsmittel dealen. Die Ermittler identifizierten einen 25-jährigen als mutmaßlichen Drahtzieher sowie drei weitere Komplizen. Der 25-jährige Italiener und ein 24-jähriger Algerier wurden bei den Durchsuchungen vorläufig festgenommen und noch am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Die beiden Männer sitzen nun in Untersuchungshaft, sie müssen sich wegen unerlaubten, bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Ihre beiden Komplizen halten sich derzeit wohl im Ausland auf. Christian Zacherle, Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg, nannte die Ermittlungen als „Beispiel für hervorragende Polizeiarbeit“. Es sei verhindert worden, „dass eine weitere, größere Menge Betäubungsmittel auf den Markt kommt“.




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