E-Mobilität in Ehningen Sechs neue Ladesäulen gehen in Betrieb
Die Gemeinde baut ihre Ladeinfrastruktur aus. Nicht nur Einfamilienhausbesitzer, die eine eigene Wallbox haben, sollen die Möglichkeit zum Aufladen ihre E-Autos haben.
Die Gemeinde baut ihre Ladeinfrastruktur aus. Nicht nur Einfamilienhausbesitzer, die eine eigene Wallbox haben, sollen die Möglichkeit zum Aufladen ihre E-Autos haben.
Die Gemeinde Ehningen unternimmt einen weiteren Schritt in Richtung umweltfreundliche Mobilität. Aufgrund der steigenden Zulassungszahlen bei E-Autos steigt auch die Nachfrage nach öffentlichen Stromtankstellen. Daher hat die Verwaltung nun gehandelt. Gab es bislang nur zwei öffentliche Ladesäulen in Ehningen, so sind vor Kurzem im Gemeindegebiet sechs weitere mit je zwei Ladepunkten in Betrieb gegangen. Vier weitere sollen in den kommenden Wochen noch folgen, teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit. Alle nutzbaren Standorte in Ehningen seien in den gängigen Lade-Apps sichtbar. Zwei der neuen Ladesäulen befinden sich in der Bühlallee, jeweils eine in der Bahnhofstraße, beim Parkplatz am Marktplatz, bei der Turn- und Festhalle und beim Sportzentrum Schalkwiese.
Im Zuge der Mobilitätswende will Ehningen durch die Ladesäulen ein attraktives Elektromobilitätsangebot für Bürgerinnen und Bürger schaffen. Denn in Zukunft können alle Ehninger im Umkreis von rund 300 Metern ihr Fahrzeug an einem öffentlichen Ladepunkt laden, teilt die Gemeinde mit. Bei der Planung sei besonders auf diesen Faktor Wert gelegt worden. „Wichtig ist, dass nicht nur diejenigen, die im Einfamilienhaus mit eigener Lademöglichkeit leben, Zugang zur Ladeinfrastruktur haben“, erklärt der Ehninger Bürgermeister Lukas Rosengrün (SPD). Vor vier Jahren ist der er mit dem Wahlversprechen angetreten, die Ladeinfrastruktur in der 9300-Einwohner-Gemeinde weiter auszubauen.
Umso mehr freut es ihn, dass dies für Ehningen proaktiv vorangetrieben wurde. Für das Projekt erhält die Gemeinde Fördergeld des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 133 000 Euro. Das entspricht in etwa 85 Prozent der Kosten.
Momentan fehlen in Ehningen noch Ladepunkte in der Königsbergerstraße am Versorgungszentrum und im Weinbergweg auf der Herdstelle. Doch auch hier sollen die Arbeiten zeitnah abgeschlossen werden und weitere Ladesäulen entstehen, teilt die Gemeinde mit.
Das Projekt wurde in Kooperation mit den Stadtwerken Böblingen durchgeführt, die die Gemeinde bei der Bedarfsermittlung, Konzeption, Planung und Umsetzung unterstützt hat. Bereits im Jahr 2018 weihte der damalige amtierende Bürgermeister Claus Unger die erste Stromtankstelle in Ehningen ein. Sie steht in der Gartenstraße gegenüber des Rathauses. Eine weitere Säule gibt es noch auf dem Lidl-Parkplatz.