Ehemaliges Areal des Autobauers Deshalb dreht sich der Mercedes-Stern immer noch in Möhringen

Der Mercedes-Stern ist nach wie vor auf dem ehemaligen Hauptsitz zu sehen. Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Bereits vor drei Monaten sollte der Mercedes-Stern auf dem ehemaligen Hauptsitz des Autokonzerns abgebaut werden. Wir erklären, warum er noch da ist. Ein anderes Mercedes-Relikt ist übrigens verschwunden.

Klima & Nachhaltigkeit: Judith A. Sägesser (ana)

So manchen Stuttgarter mag es freuen – aber vermutlich auch Fragen aufwerfen. Nach wie vor dreht sich der Mercedes-Stern auf dem einstigen Hauptsitz des Automobilkonzerns an der Landhauskreuzung in Stuttgart-Möhringen. Anfang September ließ eine Sprecherin der Mercedes-Benz AG wissen, dass der Stern noch im selben Monat abmontiert werden solle. Nun, drei Monate später, ragt das weltbekannte Firmenlogo mit seinen sechseinhalb Metern Durchmesser nach wie vor gen Himmel. Bleibt er am Ende doch?

 

Kurz zum Hintergrund: Die Mercedes-Benz AG hatte sich im Herbst endgültig von dem Gelände an der Landhauskreuzung zurückgezogen. Sie hat das Areal schon vor Jahren verkauft. Bereits seit 2018 sind die Mitarbeiter, die einst in Möhringen tätig waren, sukzessive umgezogen. Sie arbeiten nun in Untertürkheim beziehungsweise auf dem neuen Campus in Stuttgart-Vaihingen.

Deshalb ist der Mercedes-Stern noch da

Dass der Mercedes-Stern nach wie vor auf dem einstigen Hauptsitz des Autokonzerns thront, liegt allerdings nicht daran, dass man es sich anders überlegt hat und ihn doch an Ort und Stelle belässt. „Der Abbau des Mercedes-Benz Sterns ist unverändert geplant“, erklärt eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage. Doch was ist der Grund für die Verzögerung um ein Vierteljahr? „Das Projekt umfasst verschiedene Beteiligte, unter anderem auch die mit dem Abbau beauftragten Unternehmen“, so die Sprecherin. „Relevante Projektbeteiligte waren wegen anderer Beauftragungen kurzfristig nicht verfügbar.“

Abgesehen vom Stern ist eine andere Sache, die im Zusammenhang mit Mercedes-Benz steht, übrigens bereits an der Landhauskreuzung verschwunden: „Am ehemaligen Standort ist der vormalige Unternehmensname von den umliegenden Straßenschildern bereits gestrichen“, sagt die Sprecherin.

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