Einbruch ins Auktionshaus Eppli in Stuttgart Täter agierten wie im Film

Von Cornelius Oettle 

Nach einem Einbruch am vergangenen Sonntag, bei dem Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen wurde, hat sich das Auktionshaus Eppli nun ausführlich zu den Vorkommnissen geäußert. Der Vorgang erinnert an einen Thriller.

Das Loch zum Nachbargebäude, das die Täter im Auktionshaus Eppli hinterließen. Foto: Eppli
Das Loch zum Nachbargebäude, das die Täter im Auktionshaus Eppli hinterließen. Foto: Eppli

Stuttgart - Nach einem Einbruch am vergangenen Sonntag, bei dem Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen wurde, hat sich das Auktionshaus Eppli nun ausführlich zu den Vorkommnissen geäußert. Nachdem die Alarmanlage um 1:40 Uhr einen Einbruch gemeldet hatte, ging die herbeigeeilte Polizei zunächst von einem Fehlalarm aus – keine Spur von einem Einbruch. Als Seniorchef Franz Eppli aber kurz darauf sicherheitshalber Rollgitter und Panzerglastüre öffnete, entdeckte er eine offene Vitrine, verstreutes Dekorationsmaterial und ein etwa 40 Zentimeter großes Loch in der Wand zum Nachbargebäude: Die Täter hatten sich mit der nach dem gleichnamigen Kriminalfilm benannten „Rififi“-Methode Zugang zum Gebäude verschafft und ein paar Schmuckstücke zusammengerafft. Dafür waren ihnen allerdings nur wenige Minuten geblieben, in denen sie lediglich eine Glasscheibe zum Schaufenster zerstören und die im Wert vergleichsweise geringe Nachtdekoration einsacken konnten. „Jeden Abend werden alle hochwertigen Schmuckstücke in die Tresore gebracht. Unsere aufwendigen Alarm- und Sicherheitsvorkehrungen haben sich bestens bewährt und selbst dieser brachiale Einbruch brachte keinen Erfolg“, resümiert Franz Eppli.

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