Einsatz am Bodensee Wassersportler geraten wegen Wind in Bedrängnis

Die Wasserschutzpolizei musste am Sonntag auf dem Bodensee mehrfach eingreifen. (Archivbild) Foto: imago images/Arnulf Hettrich
Die Wasserschutzpolizei musste am Sonntag auf dem Bodensee mehrfach eingreifen. (Archivbild) Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Am Sonntag hatten Wasserwacht und Wasserschutzpolizei am Bodensee alle Hände voll zu tun. Starker Wind brachte gleich mehrere Wassersportler in prekäre Lagen.

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Lindau - Bei starkem Wind auf dem Bodensee haben Wasserwacht und Wasserschutzpolizei mehrere Wassersportler aus Notlagen befreit. Auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz trafen die Nothelfer zwischen Wasserburg und Nonnenhorn (Bayern) auf eine Frau, die mit ihrem Sohn Tretboot fuhr, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Trotz Starkwindwarnung seien die beiden am Sonntag ohne Schwimmwesten etwa eineinhalb Kilometer vom Ufer entfernt unterwegs gewesen. Als die Frau und der Sohn es aus eigener Kraft zurück ans Ufer schafften, habe die Frau zugegeben, den Wind und die Entfernung zum Ufer unterschätzt zu haben, hieß es.

Surfer in Not

Später schleppte die Wasserwacht ein manövrierunfähiges Motorboot ab und barg einen gekenterten Katamaran, dessen Mast abgebrochen war. Auf der Rückfahrt von diesen Einsätzen stießen die Mitarbeiter der Wasserwacht auf zwei in Not geratene Surfer, darunter eine 13-Jährige. Diese wurde schließlich mit einem Polizeiboot zurück ans Ufer gebracht.

Am späten Nachmittag begleitete das Polizeiboot schließlich bei starkem Wind ein Kanu mit zwei Insassen in Ufernähe. 

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