Einzelhandel in Stuttgart US-Modekette TK Maxx folgt auf C&A in der Königstraße

Auf C&A auf der Königstraße folgt TK Maxx, eine Modekette, die mit besonders günstigen Angeboten wirbt. Foto: Michael Steinert
Auf C&A auf der Königstraße folgt TK Maxx, eine Modekette, die mit besonders günstigen Angeboten wirbt. Foto: Michael Steinert

In die ehemalige C&A-Filiale an der Königstraße zieht ein Modeladen ein, der mit kräftigen Rabatten wirbt. Stuttgarts Einkaufsmeile wird zunehmend zur ersten Adresse für junge Schnäppchenjäger.

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Stuttgart - Die Königstraße wird mehr und mehr zur Adresse für günstige Textilläden. Die nächste internationale Kette für die Zielgruppe der ­jungen Schnäppchenjäger, die sich an der Stuttgarter Einkaufsmeile ansiedeln wird, heißt TK Maxx.

Der Konzern zieht in die Königstraße Nummer 18 ein – also ins Gebäude der ehemaligen C&A-Filiale. Das hat das Unternehmen am Mittwoch bestätigt. TK Maxx bezeichnet sich selbst als „Off-Price-Unternehmen“ und wirbt mit radikalen Rabatten auf seine Ware. Das Geschäftsmodell ist auf den Verkauf reduzierter Marken- und Designartikel ausgerichtet.

Eröffnung im Oktober geplant

Der neue Laden soll bereits im Oktober dieses Jahres eröffnet werden. Der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest. Die Filiale der Modekette soll rund 3600 Quadratmeter groß werden und sich über drei Etagen erstrecken. Die Übergabe der Immobilie erfolgt nach Angaben der zuständigen Maklerfirma Storescouts am 15. Juni. „Der Vertrag wurde erst vor wenigen Tagen unterschrieben“, berichten die Makler.

TK Maxx ist seit Oktober 2007 in Deutschland vertreten und gehört zum weltweit größten sogenannten Off-Price-Unternehmen mit Namen TJX Companies aus den USA. 1994 wurde die erste ­europäische Filiale in Großbritannien eröffnet. In Deutschland ist die Marke aktuell mit 80 Ladengeschäften vertreten.

Klare Richtung der Königstraße

Das Handelsangebot an der Königstraße wird somit zunehmend von günstigen, internationalen Modeketten geprägt. Weitere Beispiele sind das polnische Label Rerserved, das die früheren Räume des Buchhändlers Hugendubel übernimmt. Zudem gilt die irische Billigkette Primark noch immer als aussichtsreichster Kandidat auf den größten Teil der Flächen der ehemaligen Karstadtfiliale, die vor wenigen Tagen geschlossen wurde.




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