Elevator Pitch BW Publikum kürt Liebling

Von David Werner 

Für den Sieg erhielt der Jungunternehmer 500 Euro, die von der L-Bank zur Verfügung gestellt wurden, und einen Platz im Landesfinale am 17. Juni. Dort treten die 17 Gewinner der Vorentscheide und der vom Publikum gewählte 18. Teilnehmer an und „pitchen“ um ein Preisgeld von dann 3.000 Euro.

Am Freitagabend konnte das Team von „hoomn“, das mit der Zielsetzung, die Stadt durch Smartphones zu digitalisieren an den Start gegangen war und eine App entwickelt hat, die Besucher überzeugen und erhielt nach der Vergabe der ersten drei Plätze einen Plüsch-Löwen, der für sie einen Startplatz beim Finale im Juni bedeuten könnte.

Auf den weiteren Podestplätzen landete auf Rang zwei das Team der „markju GmbH“, das kompakte Lasersysteme entwickelt und somit sekundenschnelle Personalisierungen von Produkten ermöglicht. Dritter wurde das „Übermorgen Magazin“, das eine kostenlose Zeitschrift zu den Themen Nachhaltigkeit und Lifestyle herausgibt.

Raum zum Netzwerken

Neben den „Pitches“, wie die Präsentationen der Geschäftsideen genannt werden, bot die gemütliche Atmosphäre im Club „Kowalski“ und das früh-sommerliche Wetter vor dessen Türen zum Netzwerken ein. In der Pause trafen sich sodann Unternehmer mit potenziellen Geschäftspartnern, Geldgebern und Interessierten und tauschten so manche Visitenkarte aus.

„Nicht alle Unternehmen werden Erfolg haben“, warnte Jens Schmelze, der in der Jury saß, die Gründer vor zu hohen Erwartungen. „Das Scheitern eines Start-Ups ist aber immer auch der Beginn von etwas Neuem“, schob das Jurymitglied nach. Ans Scheitern dachte an diesem Abend im „Kowalski“ niemand. Vielmehr war es für die Unternehmer ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Erfolg.

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