Eric Burdon wird 80 7 große Songs des Mr. „House of the Rising Sun“

Eric Burdon im Jahr 1964 mit den Animals Foto: imago images/Photo12/Andre Crudo

Eric Burdon gehörte zu den prägenden Figuren der „British Invasion“ der 60er Jahre. Am 11. Mai wird er 80 – dazu haben wir sieben seiner großen Hits zusammengestellt.

Stuttgart - Sein sonores Organ, mit dem er hoch hinaus kann, machte Eric Burdon zu einer markanten Stimme der blühenden britischen Rockszene der 60er. Mit der Band The Animals gelangen dem Mann aus Newcastle zunächst Hits mit Coverversionen, ehe er begann, eigene Songs zu schreiben. Hier sind sieben seiner schönsten Werke.

 

1. House of the Rising Sun (1964)

Burdon hat den US-Folksong zum Evergreen gemacht. Entgegen landläufiger Meinung war er auch vorher schon aus weiblicher wie aus männlicher Perspektive gesungen worden – und nach wie vor gibt es nur Indizien, dass er von einem Bordell handelt.

2. Don’t let me be misunderstood (1965)

Nina Simone war die erste, die den Song interpretierte, Eric Burdon und die Animals landeten damit einen Hit. Die bekannteste Version ist diejenige der Disco-Formation Santa Esmeralda von 1977.

3. We gotta get out of this Place (1965)

Barry Mann and Cynthia Weil schrieben diesen Song. Burdons Interpretation mit den Animals wurde zur Hymne der GIs in Vietnam.

4. When I was Young (1967)

Burdon denkt hier philosophisch übers Leben nach – und kritisch über seine Zeit. Der Song wurde vielfach von andren gecovert.

5. San Franciscan Nights (1967)

Dieses Stück ist eine Verbeugung vor der Hippie-Bewegung.

6. Sky Pilot (1968)

Mit diesem Song veröffentlichten die Animals ihre eigene Kommentar zum Vietnam-Krieg.

7. Spill the Wine (1970)

1969 löste Burdon die Animals auf, ging nach Kalifornien und schloss sich der afroamerikanischen Band War an. „Spill the Wine“ wurde ein kleiner Hit, in Erinnerung geblieben ist die Band aber vor allem, weil bei einem Konzert am 16. September 1970 im Ronnie Scott’s Club in London Jimi Hendrix als Gast auf die Bühne kam – es wurde sein letzter Auftritt, 48 Stunden später war er tot. Burdon erlitt im selben Jahr selbst einen Asthma-Zusammenbruch. Als Solo-Künstler tourte er dann um die Welt, spielte mit dem Doors-Gitarristen Robby Krieger und dem Organisten Brian Auger. An diesem Dienstag wird Burdon 80 – und er greift immer noch manchmal zum Mikrofon.

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