Warschau ist bei der Abwehr der weißrussischen Schleuserpolitik auf die EU angewiesen. Und nicht nur da, kommentiert Armin Käfer.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Armin Käfer (kä)

Stuttgart - Polen erhält gerade Nachhilfeunterricht in Sachen europäischer Solidarität. Für die Regierung in Warschau ist das ein Fremdwort. Im Kampf gegen die niederträchtige Flüchtlingspolitik des weißrussischen Diktators Lukaschenko, der sich wie der Pate einer staatlichen Schleusermafia gebärdet, um Europa unter Druck zu setzen, wäre Polen ohne europäische Nachbarschaftshilfe erpressbar. Solche hat nun – aus ureigenem deutschen Interesse – Bundesinnenminister Horst Seehofer versprochen.

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