Feinstaubalarm im italienischen Turin Stadt rät Bürgern zuhause zu bleiben

Von red/AFP 

Die Stadt Turin im Norden Italiens warnt ihre Einwohner wegen Smogs vor dem Aufenthalt im Freien. Am Mittwoch war eine Feinstaubkonzentration von 114 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen worden.

Man sieht es zwar nicht, aber die Luft ist in Turin derzeit stark belastet. So stark, dass die Stadt den Bürgern rät, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. (Archivfoto) Foto: Getty Images Europe
Man sieht es zwar nicht, aber die Luft ist in Turin derzeit stark belastet. So stark, dass die Stadt den Bürgern rät, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. (Archivfoto) Foto: Getty Images Europe

Mailand - Wegen seit Tagen anhaltenden Smogs in Norditalien hat die Stadtverwaltung von Turin den Einwohnern geraten, in den Häusern zu bleiben sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Mittwoch war in der Großstadt eine Feinstaubkonzentration von 114 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen worden, mehr als doppelt so viel wie der Grenzwert von 50 Mikrogramm. Besonders alte Menschen und Kinder sollten „wenn möglich“ an geschlossenen Orten bleiben, empfahl die Behörde. Die Stadtverwaltung verhängte Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mit besonders hohen Abgaswerten.

Einwohnern, die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen mussten, wurde geraten, sich von dicht befahrenen Straßen fernzuhalten und die Zeit draußen „auf kürzeste Zeit“ zu beschränken. Seit Anfang des Jahres wurde der Schwellenwert in Turin an 69 Tagen überschritten, erlaubt ist eine Überschreitung jedoch nur an maximal 35 Tagen pro Jahr.

Auch in anderen Städten Norditaliens wurden Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge wegen hoher Smog-Werte verhängt. Darunter auch in Mailand, wo am Donnerstag eine Feinstaubkonzentration von 90 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen wurde.

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