Fellbach Richtfest im Kombibad

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Tradition mit Glasscherben: Zum Richtfest für das Kombibad sind fast 500 Besucher gekommen.

Tradition im Handwerk: Zimmerleute zerschlagen Weingläser. Foto: Patricia  Sigerist 9 Bilder
Tradition im Handwerk: Zimmerleute zerschlagen Weingläser. Foto: Patricia Sigerist

Fellbach - Animation im Zeitraffer: in Sekundenschnelle steht der Rohbau des Kombibades. Ganz so rasch wie in der Projektion, die am Dienstag beim Richtfest an einer Betonwand gezeigt wurde, ging es dann doch nicht. „Wir haben nach zehn Monaten Halbzeit“, sagte Baubürgermeisterin Beatrice Soltys in ihrer Rede. Damit sei das Familien- und Freizeitbad F.3 im großen und ganzen im Zeitplan.

Rund 500 Interessierte wollten das Richtfest des neuen Bäderzentrums an der Esslinger Straße miterleben. Was bisher nur auf Plänen zu sehen war, nimmt langsam Gestalt an. So waren im Rücken der Baubürgermeisterin schon deutlich der künftige Kinderspielbereich und der Rutschenturm zu erkennen. „Wir stehen auf dem Raum der Technik“, sagte Soltys. Im Keller würden Filtertanks stehen, die ausschauten wie die Taucherglocke von Jacques-Yves Cousteau.

Fast 500 Besucher

Weil das Kombibad über keinen herkömmlichen Dachstuhl verfügt, standen die Zimmerleute beim Richtspruch auf einem Stahltragwerk. Die Rotweingläser zersprangen auf dem Boden des künftigen Kinderspielbereichs des Hallenbades.

Erster Bürgermeister Günter Geyer erinnerte in seiner Rede an die „unzähligen“ Ausschüsse und Sitzungen der Gemeinderäte, die nötig waren, um das Kombibad endlich auf den Weg zu bringen. Umso mehr freute er sich, dass mit dem Richtfest ein „weiterer Meilenstein“ gesetzt wird. Geyer schickte auch einen Gruß nach Waib­lingen. Die Nachbarstadt wollte man einst für die Idee eines interkommunalen Bades gewinnen. Was diese bekanntlich ablehnten. „Jetzt freuen wir uns, wenn die Waiblinger in Massen zu uns strömen.“ Die mehr als 40 Millionen Euro Kosten seien eine zeitgemäße Investition, sagte der Erste Bürgermeister: „Für das gleiche Geld unserer zwei alten Bäder bekommen wir jetzt ein besseres Bad. Dass sich die Baustelle des F.3 aber auch prima als Parkour-Landschaft eignet, war bei einer Performance vom Jugendhaus zu sehen.




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