Filderstadt-Bernhausen Hundebesitzer haben die Tütenpanik

Tatjana Pape neben einem der vielen leeren Robidogs. Foto: Alale Sarshar Fard
Tatjana Pape neben einem der vielen leeren Robidogs. Foto: Alale Sarshar Fard

Damit die Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner aufsammeln, hat die Stadt Robidogs mit Tütchen aufgestellt. Die Tüten werden aber oft nicht nachgefüllt, worüber eine Diskussion auf Facebook entstanden ist.

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Bernhausen - Seit Wochen läuft nichts mehr“, meldet die Hundebesitzerin Tatjana Pape und wendet sich mit ihrer Beschwerde an ihre Facebook-Gemeinde. Damit stößt sie eine rege Diskussion an, offensichtlich sind leere Robidogs ein bekanntes Problem. Viele Nutzer machen die gleiche Erfahrung. Sie gehen mit ihrem Hund Gassi, und alle Kottütchen sind bereits weg. Robidogs sind spezielle Mülleimer. Hier können die Besitzer ein Tütchen aus dem Spender nehmen und darin den Kot direkt entsorgen.

Wie Tatjana Pape nun berichtet, läuft es in Bernhausen aber seit einigen Wochen nicht mehr so gut. „Es wird vielleicht einmal im Monat aufgefüllt, und dann bricht die Tütenpanik aus, und in wenigen Stunden sind alle weg“, sagt sie. Das die Hundesteuer nicht zweckgebunden ist, weiß Pape. Sie findet aber, dass wenn es schon angeboten wird, es auch funktionieren sollte. Besonders verwundert sie, dass es im Sommer noch gut geklappt hat, und auch die Mülleimer nicht überquellen. „Geleert wird also scheinbar noch, nur nicht aufgefüllt. Ich komme auf meiner Route an fünf vorbei“, meint Pape.

Aus anfänglich 30 Robidogs sind inzwischen 75 geworden

Für die Robidogs zuständig ist der Bauhof. Norbert Branz, Leiter des Tiefbauamts Filderstadt, erklärt: „Wir füllen die Tütchen in der Regel einmal die Woche auf, passen uns da aber dem Bedarf an. Wir handhaben es also flexibel, geregelte Zeiten gibt es da nicht.“ Von Problemen mit leeren Spendern weiß im Bauhof niemand etwas. Branz betont aber: „Wenn es Beschwerden gibt, dann sollen die Anwohner anrufen. Das ist unser Job, dafür sind wir da.“ Er fügt aber auch hinzu, dass man kein zusätzliches Personal bekommen haben, als die Robidogs neu kamen. Zudem wurden aus den anfänglich 30 mittlerweile 75 Robidogs, die zu betreuen sind. Im Übrigen sind die Tütchen, genauso wie gelbe Säcke, auch in jedem Verwaltungsgebäude zu bekommen.




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