Filmkritik „Die Schadenfreundinnen“ Rache am Herzensbrecher

Von tkl 

Eine Ehefrau, eine Geliebte und die neueste Freundin verbünden sich gegen einen Schluri. Das könnte lustig werden – gerät hier aber nur zu einer miesen Klamotte.

Die drei Damen (Leslie Mann, Cameron Diaz, Kate Upton) Foto: Twentieth Century Fox
Die drei Damen (Leslie Mann, Cameron Diaz, Kate Upton) Foto: Twentieth Century Fox

Chick flick nennen die Amerikaner einen Film, der sich vor allem an weibliches Publikum richtet – aber an der Seite der weichen Romanzen ist längst der Rachefilm getreten. „Die Schadenfreundinnen“ erzählt, wie sich eine Geliebte (Cameron Diaz) und eine Ehefrau (Leslie Mann), die bis eben nichts voneinander wussten, verbünden, um es dem Herzensbrecher (Nikolaj Coster-Waldau) heimzuzahlen. Die von Kate Upton neueste Freundin des Casanovas holen sie auch noch ins Boot.

Besetzt ist „Die Schadenfreundinnen“ also hochkarätig, aber das Drehbuch stellt solch grotesk umherflackernde Figuren vor uns hin, dass aufeinanderfolgende Szenen manchmal aus unterschiedlichen Filmen zu stammen scheinen. Und der Regisseur Nick Cassavetes kann Edelschnulzen auf der Grenze zum Autorenfilm inszenieren, aber er erweist sich hier als heillos überfordert mit schneller, bissiger Komik.

Die Schadenfreundinnen. USA 2014. Regie: Nick Cassavetes. Mit Cameron Diaz, Leslie Mann, Kate Upton. 109 Minuten. Ab 6 Jahren.




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