Filmschau in Stuttgart Filmbranche des Südwestens zeigt, was sie kann

Von red/dpa/lsw 

Regisseure, Schauspieler und Produzenten kommen zur Filmschau in Stuttgart zusammen - und auf irgendeine Weise haben alle Werke oder Beteiligten einen Bezug zum Südwesten. Manche Filmidee überrascht.

Foto eines alten Filmprojektors Foto: Shutterstock/Fer Gregory
Foto eines alten Filmprojektors Foto: Shutterstock/Fer Gregory

Stuttgart - „Filme feiern“, das möchte die Filmschau Baden-Württemberg unter dem gleichnamigen Motto bei ihrer 25. Auflage in dieser Woche. Nach der Eröffnung am Mittwochabend (4. Dezember) mit dem Drama „Pelikanblut“ von Regisseurin Katrin Gebbe und mit Nina Hoss in der Hauptrolle zeigt das Festival bis zum kommenden Sonntag (8. Dezember) fast 100 aktuelle Filmproduktionen.

„Alle Werke haben auf die eine oder andere Weise etwas zu tun mit Baden-Württemberg“, sagt Festivalleiter Oliver Mahn vom Filmbüro Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart. „Seien es die Drehorte, die Schauspieler oder Regisseure oder die Förderung durch das Land.“

Weltraum und Wagenhallen in Stuttgart

Die Filmschau ist eine Leistungsschau der Branche in Baden-Württemberg. Den Ehrenpreis erhält in diesem Jahr Karin Fritz, die Inhaberin der Innenstadtkinos Stuttgart, deren Pachtvertrag für das Lichtspielhaus momentan neu verhandelt wird.

„Der neue Filmjahrgang ist selbstbewusst, weltoffen und wagt sich bis an die Grenzen der Belastbarkeit eines Themas“, sagte Mahn. Im Jubiläumsprogramm finden sich unter anderem der bereits zweimal ausverkaufte Film „Die Rüden“ von Connie Walther über eine Therapie mit Straffälligen und Kampfhunden, das TV-Epos „Der Club der singenden Metzger“ (Drehbuch: Doris Dörrie) und zwei große Tanzpremieren mit dem Stuttgarter Ballett-Choreographen Eric Gauthier in Israel und einer Dokumentation über den Choreographen Merce Cunningham (1919-1990). Das Umfeld der Stuttgarter Wagenhallen spielt eine Rolle beim Animationsfilm „Weiber im Weltall - Space is the Place“.

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