Filmstarts am 16. Juli Schlaue Frauen, alter Meister, große Gefühle

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Rosamund Pike entdeckt als Marie Curie die Radioaktivität und der Tote-Hosen-Sänger Campino dokumentiert die Karriere des großen Regisseurs Wim Wenders.

Eine Szene aus dem Dokumentarfilm „Desperado – Wim Wenders“ Foto: Studio Hamburg Enterprises
Eine Szene aus dem Dokumentarfilm „Desperado – Wim Wenders“ Foto: Studio Hamburg Enterprises

Stuttgart - „Berlin Alexanderplatz“ des 39-jährigen Regisseurs Burhan Qurbani ist ein künstlerischer, starker Film, wie man ihn aus Deutschland selten sieht. Die Besprechung finden sie hier (FSK: ab 12, der Gewaltszenen wegen aber eher ab 16 zu empfehlen, Atelier am Bollwerk, Metropol und Gloria).

Dagegen steht ein Altmeister des deutschen Films ganz im Mittelpunkt der Dokumentation Wim Wenders, Desperado“. Eric Friedler und Andreas Frege, besser bekannt als Campino, der Frontmann der Toten Hosen, zeigen künstlerische Stationen des auch international hochangesehenen Regisseurs. dafür haben sie Stimmen berühmter Weggefährten gesammelt wie Willem Dafoe, Francis Ford Coppola und Patti Smith (Delphi).

Das britisch-französische Biopic „Marie Curie – Elemente des Lebens“ von Marjane Satrapi erzählt vom Leben der von ihren Physikerkollegen lange missachteten polnischen Forscherin und erklärt nebenbei alle Geheimnisse der Radioaktivität. In der Hauptrolle ist das Ex-Bond-Girl Rosamund Pike zu erleben. Unsere Besprechung finden Sie hier (Atelier am Bollwerk, Metropol).

Der Psychothriller der Woche könnte die US-Produktion „Unhinged – Außer Kontrolle“ sein. Caren Pistorius spielt darin die gestresste junge Mutter Rachel, die irgendwann, als das Auto vor ihr an der Ampel einfach nicht losfahren will, obwohl schon lange Grün ist, einfach laut hupend an ihm vorüberzieht. Was sie nicht ahnt: Am Steuer sitzt ein Psychopath, der sich schnurstracks und mit finsteren Gedanken an ihre Fersen heftet. Russell Crowe spielt den Übeltäter. (Cinemaxx Bosch-Areal und SI, Metropol).

Das große Gefühlsdrama kommt derweil vom US-Regisseur Trey Edward Shults. „Waves“ erzählt von der afroamerikanischen Familie Williams. Im Mittelpunkt stehen die jugendlichen Geschwister Tyler und Esther, die um ihre Lebensträume bangen müssen, aber in bester Coming-of-Age-Filmtradition lernen, dass man auch von schweren Problemen doch gestärkt werden kann. (Delphi, Corso).

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