Fintechs Die Angreifer aus dem Netz

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Fintechs

Der Begriff Fintechs setzt sich aus den Wörtern Finanzen und Technik zusammen und kommt aus den USA. Dort entstanden noch vor Erfindung dieser Bezeichnung die ersten Unternehmen, die Finanzdienstleistungen für das Internet entwickelten. Das Paradebeispiel ist das Online-Bezahlverfahren Paypal. Während der US-Konzern inzwischen mehr als 10 000 Menschen beschäftigt, sind die meisten Fintechs noch sehr klein. Auch in Deutschland gibt es aber bereits eine Erfolgsgeschichte: Die vor 15 Jahren gegründete Devisenhandelsplattform 360T wurde Ende Juli für 725 Millionen Euro von der Deutschen Börse übernommen.

Leistungen

Einige Fintechs besetzen Nischen, die etablierte Banken ganz bewusst meiden. Ein Beispiel sind Crowdfunding-Plattformen, die Kapital für soziale Projekte oder Gründer einsammeln – ein Geschäft, das vielen klassischen Geldhäusern zu riskant ist. Auch Kreditplattformen richten sich teilweise an eine Klientel, die Banken zu unsicher ist. Doch längst dringen Fintechs auch in Geschäftsfelder wie die Anlageberatung vor. Die Start-ups deckten „offene digitale Flanken traditioneller Banken“ auf, warnt der Deutsche-Bank-Experte Thomas Dapp in einer Branchenanalyse.