Flüchtlingslager in Calais Präsident Hollande spricht von „humanitärem Notfall“

Von red/AP 

Das Flüchtlingslager von Calais ist als „Dschungel“ berüchtigt. Nach seinem Besuch vor Ort kündigte der französische Präsident Hollande an, das Camp bis zum Jahresende zu räumen – der Zustände wegen.

Nach seinem Besuch des Flüchtlingscamps in Calais, hat Hollande angekündigt, das Camp bis Ende des Jahres schließen zu lassen. Foto: dpa
Nach seinem Besuch des Flüchtlingscamps in Calais, hat Hollande angekündigt, das Camp bis Ende des Jahres schließen zu lassen. Foto: dpa

Calais - Der französische Präsident François Hollande will das Flüchtlingslager von Calais bis zum Ende des Jahres komplett auflösen. In dem als „Dschungel“ berüchtigten Camp herrsche ein Zustand des „humanitären Notfalls“, sagte er am Montag in Calais. Die französisch-britische Grenze müsse dauerhaft und wirksam abgedichtet werden. Dabei müssten die Briten „ihren Teil“ übernehmen, forderte Hollande.

In der nordfranzösischen Hafenstadt Calais versuchen Flüchtlinge, an Bord von Zügen oder auf Fähren nach Großbritannien zu gelangen. Nach französischen Behördenangaben leben 7.000 Menschen in dem verwahrlosten Lager, Hilfsorganisationen rechnen mit 10.000. Im Sommer hatte die französische Regierung angekündigt, die Migranten auf Flüchtslingszentren im ganzen Land umzuverteilen.




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