Flugzeugabsturz Rechberghausen Pilot setzt Notruf per Handy ab

Fachleute sind am Sonntag auch an der Absturzstelle in Rechberghausen gewesen. Foto: dpa
Fachleute sind am Sonntag auch an der Absturzstelle in Rechberghausen gewesen. Foto: dpa

Die Polizei untersucht einen Hinweis, nach dem der 63-jährige Pilot, der mit seiner Partnerin am Sonntag bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, per Handy einen Notruf abgesetzt habe, weil die Elektrik an Bord ausgefallen sei.

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Rechberghausen - Nachdem die Obduktion der Leiche von Wolfgang Dallach, der am vergangenen Sonntag mit seiner Partnerin bei einem Flugzeugabsturz in Rechberghausen ums Leben gekommen ist, noch keine Hinweise auf Gesundheitsprobleme des Piloten ergeben hat, konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen möglichen technische Defekt an der Piper Comanche.

In diesem Zusammenhang überprüft die Polizei auch einen Hinweis, nach dem der 63-jährige Pilot per Handy einen Notruf abgesetzt habe, weil die Elektrik an Bord ausgefallen sei.

Ob es diesen Notruf wirklich gegeben hat, steht nach den Worten des Ulmer Polizeisprechers Horst Baur zwar noch nicht fest. Sollte dem aber so sein, wäre es nachvollziehbar, weshalb Dallach das Handy und nicht den Bordfunk benutzt habe.

Die Trümmer des Unglücksflugzeugs werden zurzeit von den Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunhscweig untersucht – was allerdings mehrere Wochen dauern kann.




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