Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz Versicherungsschäden in Milliardenhöhe angerichtet

In Altenahr wurden beispielsweise zahlreiche Häuser komplett zerstört oder stark beschädigt. Foto: dpa/Boris Roessler
In Altenahr wurden beispielsweise zahlreiche Häuser komplett zerstört oder stark beschädigt. Foto: dpa/Boris Roessler

Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden die Versicherungsschäden auf vier bis fünf Milliarden Euro geschätzt. In der Rechnung sind die Überschwemmungen in Bayern und Sachsen noch nicht enthalten.

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Berlin - Die Versicherungsschäden nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gehen in die Milliarden. „Wir rechnen momentan mit versicherten Schäden in Höhe von vier bis fünf Milliarden Euro“, teilte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Mittwoch in Berlin mit.

„Die Schäden dürften sogar noch über denen des August-Hochwassers im Jahr 2002 von 4,65 Milliarden Euro liegen.“ Die Überschwemmungen der vergangenen Tage in Bayern und Sachsen seien in dieser Rechnung noch nicht enthalten.

Damit zeichnet sich für die Versicherungen das schadensträchtigste Jahr seit 2002 ab. Damals lag der versicherte Unwetterschaden laut GDV bei 10,9 Milliarden Euro. Bereits im Juni hatten Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Milliarden Euro verursacht.

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