Frauenfußball-WM 2027 Deutschland bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden

Von red/dpa 

Deutschland will wieder eine Frauenfußball-WM ausrichten. Nicht allein, diesmal gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden. Nach der EM 2024 in Deutschland wäre das ein weiterer Fußball-Höhepunkt in den kommenden Jahren.

Die Deutsche Melanie Leupolz (Mitte) und Rianna Jarrett (rechts) und Diane Caldwell von der Republik Irland kämpfen um den Ball. (Archivbild) Foto: dpa/Roland Weihrauch
Die Deutsche Melanie Leupolz (Mitte) und Rianna Jarrett (rechts) und Diane Caldwell von der Republik Irland kämpfen um den Ball. (Archivbild) Foto: dpa/Roland Weihrauch

Berlin - Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließe sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband am Montag mit. Sollte es mit der Bewerbung klappen, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Wann über die Vergabe der Titelkämpfe entschieden wird, steht noch nicht fest.

„Nach der UEFA EURO 2024 in Deutschland wäre die Frauen-WM 2027 ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Fußballs, dem wir in Deutschland gemeinsam mit unseren Nachbarn gerne eine Heimat geben würden“, sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Ende des Jahres solle es eine Vereinbarung geben

Wie der DFB mitteilte, hätten die drei Verbände bereits in den vergangenen Wochen beim Weltverband FIFA und der UEFA ihre Pläne vorgetragen. Jetzt sollen weitere Grundsätze für das Turnier entworfen werden, Ende des Jahres solle es eine Vereinbarung geben. Danach starten die Gespräche mit den nationalen Behörden sowie das Auswahlverfahren der Austragungsorte und Trainingsquartiere.

„Wir sind mit großer Freude dem Wunsch unserer niederländischen Freunde gefolgt und werden uns aus voller Überzeugung mit ganzer Kraft für dieses Projekt einsetzen“, sagte Keller. „Wir wissen, wie hoch die Hürden sind, bis man den Zuschlag für die Ausrichtung eines solchen Turniers erhält. Unsere organisatorische Erfahrung, die Stärke unseres neuen DFB und die Perspektive der internationalen Zusammenarbeit lassen uns jedoch optimistisch in die Zukunft schauen.“




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