Fridays for Future in Stuttgart Heißes Date mit Mutter Erde am Valentinstag

Fridays for Future: Demo Ende November Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Fridays for Future: Demo Ende November Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Die Kälte kann sie nicht vom Streiken abhalten: Nach einer Pause im Dezember ruft Fridays for Future am Freitag, 14. Februar, wieder zum Klimastreik auf. Am Valentinstag soll dabei auch die Romantik nicht zu kurz kommen.

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Stuttgart - Ob Candle-Light-Dinner im Sternerestaurant oder ein Heimkinoabend mit dem oder der Liebsten – die meisten Pärchen bevorzugen es, ihren Valentinstag in trauter Zweisamkeit zu verbringen. Auch die Stuttgarter Ortsgruppe von Fridays for Future hat Pläne für den Valentinstag: Am Freitag, 14. Februar, laden die Klimaschutzaktivisten von 12 Uhr an zum landesweiten Valentinsstreik auf den Stuttgarter Marktplatz. Für die Ortsgruppe ist der Veranstaltungstitel dabei kein reiner Marketinggag. „Wir wollen am Tag der Liebe, der oft mit einem Tag des Konsums verwechselt wird, zeigen: Es gibt Möglichkeiten, auch auf andere Art und Weise Zuneigung zu zeigen“, sagt Nisha Toussaint-Teachout, Pressesprecherin des Stuttgarter Ablegers von Fridays for Future. Bei den jungen Umweltschützern gelte die Liebesbekundung natürlich insbesondere dem Weltklima – nicht umsonst versprechen die Veranstalter am Freitag ein „heißes Date mit Mutter Erde“.

Fridays for Future hofft auf 400 Teilnehmer

Vorgesehen ist eine Kundgebung mit Gastrednern und musikalischen Beiträgen auf dem Marktplatz. Anschließend soll der Demozug am Wirtschafts- und Kultusministerium vorbei durch die Innenstadt ziehen. „Wir erwarten 400 Teilnehmer, über 17 Ortsgruppen aus ganz Baden-Württemberg haben ihr Kommen angekündigt“, so Toussaint-Teachout. Bleibt es bei dieser Schätzung, wäre das ein deutliches Plus im Vergleich zu den vergangenen Kundgebungen. Wie in anderen Städten auch hatte die Stuttgarter Ortsgruppe zuletzt mit schwindendem Interesse zu kämpfen, im Januar waren nur noch 300 Jugendliche dem Streikaufruf gefolgt. Von einem wöchentlichen Rhythmus der Großkundgebung wurde daher inzwischen Abstand genommen, den großen Wurf wolle man künftig nur noch einmal im Monat wagen – so wie am Valentinstag. Deutlich mehr Zuspruch wird für den 24. April erwartet, wenn zum nächsten globalen Klimastreik aufgerufen wird.




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