Feinrechen und Schaltschrank müssen für 50 000 Euro erneuert werden.

Friolzheim - Die Kläranlage Friolzheim braucht einen neuen Feinrechen und am besten auch einen zugehörigen Schaltschrank. In einer früheren Gemeinderatssitzung wurde dieser Tagesordnungspunkt aufgrund verschiedener offener Punkte abgesetzt. In der Sitzung am Montag stand das Thema erneut auf der Tagesordnung – dabei ging es aber erst einmal nur um die Vergabe der Ingenieursleistungen. Beauftragt wurde das Ingenieursbüro Kuhnle.

Die Gemeindeverwaltung hat den Austausch des Feinrechens in der Kläranlage geplant, entsprechend dem Haushaltsplan für 2017. „Aufgrund zwischenzeitlich aufgetretener technischer Probleme im Frühjahr dieses Jahres sowie einer sich schwierig gestaltenden Ersatzteilbeschaffung empfiehlt es sich nun, ergänzend auch den Schaltschrank für den Feinrechen zu erneuern“, heißt es in einem Vorschlag der Verwaltung. Die Gesamtkosten kämen auf rund 50 000 Euro, 30 000 davon nur für die Feinrechenanlage.

Das Ingenieurbüro schlug vor, nachdem die Anlage inzwischen 17 Jahre alt sei, dass „sukzessiv das eine oder andere Anlagenteil erneuert werden“ sollte, berichtet die Verwaltung. „Bei der Feinrechenanlage gibt es inzwischen deutlich bessere Geräte. Wenn zu viel Rechengut durch den Feinrechen geht, verstopfen die Pumpen und es kommt zu Ablagerungen im Belebungsbecken.“ Bei einem möglichen Austausch des Feinrechens sollte nach Ansicht des Büros auch die Schaltanlage erneuert werden. Der Gemeinderat regte zudem an, auch einen Geröllfang einzubauen, um zu verhindern, dass der neue Feinrechen durch Schotter oder Steine beschädigt wird.