Fußball in Ditzingen Jetzt fehlt nur noch ein Sieg bis zum Endspiel

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Der TSV Heimerdingen trifft in der zweiten Relegationsrunde zur Verbandsliga auf den VfB Friedrichshafen.

Das erste Relegationsspiel hat dem Trainer Holger Ludwig Spaß gemacht. Foto: Baumann
Das erste Relegationsspiel hat dem Trainer Holger Ludwig Spaß gemacht. Foto: Baumann

Ditzingen - Was für ein Auftritt. Als ob es das Normalste von der Welt wäre, hat der TSV Heimerdingen den SV Bonlanden in Runde 1 der Relegation zur Verbandsliga vor rund 1000 Zuschauern in einer Alles-oder-Nichts-Partie in der ersten Hälfte förmlich schwindelig gespielt. Mit dem 3:0 verdiente sich die Mannschaft den zweiten Akt. Auf dem Sportplatz des SV Baindt (knapp 15 Kilometer entfernt von Ravensburg) kommt es an diesem Sonntag (15 Uhr) zum Vergleich mit dem Tabellenzweiten der Landesliga Staffel 4. Der Gegner heißt VfB Friedrichshafen.

„Wir können das hoffentlich noch einmal so wiederholen“, sagt der Heimerdinger Trainer Holger Ludwig. „Ich schätze das so ein, dass diese Spiele für uns immer noch ein Zubrot sind, auch wenn ich noch ein bisschen enttäuscht darüber bin, dass es nicht zur Meisterschaft gereicht hat. Aber wir müssen auch immer noch auf dem Boden bleiben. Wir können nur gewinnen.“

Die Spannung muss gehalten werden

Wenn die Mannschaft erneut mit so viel Schwung wie gegen Bonlanden aufläuft, dann stehen die Chancen dafür gut. Allerdings hat das Spiel auch seine Spuren hinterlassen. Schwere Beine stellte der Trainer bei seinen Akteuren fest. Gestern wurde einmal trainiert. Und das mit mittlerer Intensität. „Um die Spannung hoch zu halten“, so Ludwig.

Der Kader bleibt im Vergleich zum Bonlanden-Spiel unverändert. Für die Anfangsformation könnte das Gleiche gelten. „Diejenigen, die da gespielt haben, haben auf jeden Fall Argumente gesammelt“ sagt Holger Ludwig.

Treffsicherer Stürmer

Der Gegner VfB Friedrichshafen musste am Mittwoch gegen die SV Böblingen über 120 Minuten gehen. Nach 0:2-Rückstand glich das Team von Spielertrainer Daniel Di Leo zum 2:2 aus und legte in der Verlängerung zwei Treffer nach. Zum Mann des Tages wurde dabei Sascha Hohmann. Der Stürmer erzielte alle vier Tore. Ein Sonderlob des Trainers gab es deshalb aber nicht. „Das ist sein Job“, meinte der 35-jährige Di Leo nur trocken.

In der Runde hat Hohmann 20 der insgesamt 84 Friedrichshafener Treffer erzielt. Schlaflose Nächte bereitet das Holger Ludwig nicht: „Wir müssen ihn natürlich auf dem Schirm haben. Aber wir haben mit Michele Ancona ja auch einen, der 19 Mal getroffen hat.“