Treuebekenntnis für Paris St. Germain Kylian Mbappé erlöst die Fans

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Der französische Fußballstar hat seinen Verbleib bei Paris St. Germain für die kommende Saison versprochen – Trainer Thomas Tuchel reagiert zufrieden.

Kylian Mbappé trifft im Testspiel und  bleibt auch die kommende Saison in Paris. Foto: AP/Francois Mori
Kylian Mbappé trifft im Testspiel und bleibt auch die kommende Saison in Paris. Foto: AP/Francois Mori

Paris - Thomas Tuchel zeigte sich nach dem Match als Spaßbremse. Natürlich freue ihn der 4:0-Sieg seines Teams im Testspiel gegen Celtic Glasgow. „Es war ein gutes Spiel mit einem guten Ergebnis“, sagte der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain bei der anschließenden Pressekonferenz, mochte den überzeugenden Auftritt allerdings nicht überbewertet sehen.

Ebenso geschäftsmäßig kommentierte er eine der wichtigsten Nachrichten des Abends: sein Starstürmer Kylian Mbappé wird eine weitere Saison in Paris bleiben. „Er hat einen Vertrag in Paris, und wir sind nicht bereit, ihn zu verkaufen“, erklärte Tuchel lapidar - gerade so, als hätte es den nervenaufreibenden Wirbel und die Wechselgerüchte um die Zukunft des französischen Weltmeisters nie gegeben. Es sei ein „Geschenk“ mit ihm zu arbeiten, sagte Tuchel dann noch, um im selben Atemzug auch diese Aussage wieder zu relativieren: Das sei es auch mit Neymar, Verratti und Marquinhos.

Mbappé will noch viele Titel gewinnen

Kylian Mbappé hatte einen reichlich ungewöhnlichen Zeitpunkt für seine Ankündigung gewählt. In der Halbzeit des Spiels gegen Glasgow sagte der 21-Jährige in einem Kurzinterview: „Ich werde versuchen, gemeinsam mit dem Team Titel zu gewinnen und alles dafür geben, mein Bestes zu zeigen.“ Das Jubiläumsjahr des Pariser Vereins, der 1970 gegründet worden war, sei ein „wichtiges für den Verein, die Fans, für alle. Ich werde auf jeden Fall dabei sein.“ Der Vertrag des Stürmerstars bei PSG läuft noch bis 2022.

Real ist an dem Starstürmer interessiert

Für Thomas Tuchel dürfte die Aussage Mbappés allerdings nicht allzu überraschend gekommen sein, denn die Folgen der Corona-Pandemie sind auch bei den europäischen Spitzenclubs deutlich zu spüren. Der junge Stürmer war zwar mit dem spanischen Meister Real Madrid in Verbindung gebracht worden. Dessen Trainer Zinédine Zidane wurde nicht müde, die Qualitäten des Ausnahmefußballers zu loben und Mbappé selbst, machte keinen Hehl aus seinem Wunsch, irgendwann in seiner Karriere für den spanischen Club aufzulaufen. Den hitzigen Spekulationen ein Ende setzte dann aber eine Aussage von Reals Präsident Florentino Perez, der versicherte, dass die Königlichen in diesem Sommer keine teuren Transfers tätigen würden.

PSG ist bereit für die ganz großen Gegner

Thomas Tuchel scheint die Ruhe fast zu genießen, die im Zuge der Corona-Zwangspause bei den Clubs eingezogen ist. Er habe in den vergangenen Wochen das Training intensiviert, erklärte der Trainer zufrieden, und er habe 22 unverletzte Spieler zur Verfügung. „Wir sind optimal vorbereitet“, erklärte Tuchel mit Blick auf das Finale im französischen Pokal am 24. Juli gegen AS St. Etienne. Eine Woche später geht es im Ligapokal dann gegen Olympique Lyon. Beide Begegnungen sind für den neunmaligen französischen Meister aber allenfalls Vorbereitungsspiele auf das Viertelfinale in der Champions League am 12. August gegen Atalanta Bergamo. Tuchels trockene Botschaft an die Italiener: „Wir sind bereit!“




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