Fußball-Nachlese Der Aufsteiger kommt in der Verbandsliga an

Von und Maximilian Hamm 

4:0-Sieg und Verstärkung: Der SV Fellbach setzt fortan auch auf Veljko Milojkovic. Die Oeffinger stehen fürs Erste in der Landesliga gut da. Dem TSV Schmiden gelingt in der Kreisliga A ein bemerkenswerter Start.

Erfrischendes in der Verbandsliga: Der Fellbacher Cheftrainer Giuseppe Greco   sieht den ersten Erfolg seiner Mannschaft in der neuen Saison. Foto: Patricia Sigerist
Erfrischendes in der Verbandsliga: Der Fellbacher Cheftrainer Giuseppe Greco sieht den ersten Erfolg seiner Mannschaft in der neuen Saison. Foto: Patricia Sigerist

Fellbach/Schmiden/Oeffingen - Mit dem 4:0-Erfolg beim Mitaufsteiger TSV Heimerdingen sind die Fußballer des SV Fellbach am Sonntagnachmittag endgültig in der Verbandsliga angekommen. Zuvor waren sie in vier Begegnungen sieglos geblieben, Der Trainer Giuseppe Greco, früher jahrelang selbst in der Oberliga aktiv, zeigte sich mit den spielerischen Fortschritten seiner Mannschaft zufrieden. Und er konnte noch einen Zugang für diese Runde vermelden: Veljko Milojkovic, 21, wechselt von den Sportfreunden Dorfmerkingen zum SV Fellbach, zuvor hatte er beim 1. FC Normannia Gmünd gespielt. Wie Giuseppe Greco, und so kam auch die Verbindung zustande. „Ich kenne ihn aus dem Bekanntenkreis von Gmünd und hatte im vergangenen Jahr schon bei ihm angefragt“, sagte der Fellbacher Coach. Nun also hat es geklappt, der Angreifer wird fortan zum Kader des Aufsteigers gehören. Am Sonntag in Heimerdingen war er noch nicht mit dabei, hier trafen Jamie Miller, Filip Jaric und zweimal Burak Sönmez für die Gäste. Unser Spieler des Tages ist jedoch ein anderer: Der Mittelfeldmann Timo Marx, erst kürzlich nach einer langen Verletzungspause auf den Platz zurückgekehrt, war maßgeblich an der spielerischen Ordnung in der Fellbacher Verbandsliga-Mannschaft beteiligt.

Mit einem zumindest in den ersten 45 Minuten starken Auftritt und dank der Tore von Calvin Körner, Florian Frenkel vor der Pause sowie des eingewechselten Joao Victor Schick in der Nachspielzeit hat der TV Oeffingen beim Landesliga-Aufsteiger SV Kaisersbach drei Punkte geholt. Nach dem dritten Spieltag – und zwei Siegen sowie einem Unentschieden – stehen die Fußballer vom Tennwengert aktuell auf dem zweiten Tabellenrang. „Die Tabelle lässt sich schön anschauen, aber aussagekräftig ist sie erst nach sechs, sieben Spieltagen“, sagte Haris Krak, der Oeffinger Trainer. Dass seine Mannschaft in dieser Saison eine gute Rolle spielen kann, davon ist der 39-Jährige allerdings überzeugt – und baut seine Zuversicht in erster Linie auf die starke Bank des TVOe. „Ich kann auf vielen Positionen umstellen, ohne dass es einen Qualitätsverlust gibt. Das belebt unser Spiel und macht es variabel.“ Den Titel Spieler des Tages holte sich beim 3:0 am Sonntag keiner der Torschützen, sondern Diar Shammak, der vornehmlich im defensiven Mittelfeld agiert. Der 25-Jährige, der bereits in der vierten Saison beim TV Oeffingen spielt, war in Kaisersbach stets zur Stelle, wenn es brenzlig zu werden drohte. „Diar hat viele Zweikämpfe gewonnen, viele Luftduelle für sich entschieden, und er hatte ein richtig gutes Timing“, sagte Haris Krak nach dem zweiten Erfolg in fremder Umgebung.

Die neue Saison in der Kreisliga A hat für den TSV Schmiden mit einem Erfolg begonnen. Am Sonntag hat die Mannschaft um den Trainer Michael Felix gegen den VfR Birkmannsweiler den maximalen Ertrag erzielt. Zwei Doppeltorschützen trugen maßgeblich zum 5:1-Heimsieg (1:0) bei. Zum einen das Eigengewächs Patrick Nebel, das die Tore zum 1:0 (18. Minute) und zum 4:0 (61.) erzielte, zum anderen der Zugang Markus Herberth, der vom MTV Stuttgart kam, in Schmiden wohnt und mit seinem Doppelpack in der 48. und in der 58. Minute die zwischenzeitliche 3:0-Führung herstellte. Das 5:0 in der 64. Minute ging auf das Konto von Matthias Sessa, dem Vetter von Kevin (1. FC Heidenheim), Nicolas (FC Erzgebirge Aue) und Dominic Sessa (SSV Reutlingen); letzterer laboriert im Moment an einer Kreuzbandverletzung und wird noch lange ausfallen. Den Ehrentreffer für den VfR Birkmannsweiler zum 1:5 erzielte Benjamin Burgäzy vom Elfmeterpunkt aus. „Die Spieler haben viel von dem umgesetzt, was wir im Training erarbeitet haben“, sagte Michael Felix. Schon davor hatte der TSV in der Qualifikationsrunde des Bezirkspokalwettbewerbs gegen den VfR Birkmannsweiler – mit 3:0 – gewonnen. Der neuerliche Erfolg in der Liga lässt die Schmidener auf eine ansprechende Runde hoffen. Gegen den VfR Birkmannsweiler jedenfalls hat der TSV in der vergangenen Kreisliga-A-Saison zweimal verloren: auswärts mit 1:4, daheim mit 0:2. „Ich bin ja noch nicht so lange in Schmiden, aber man hat mir erzählt, dass es in der Vergangenheit für den TSV gegen diesen Gegner selten viel zu holen gab“, sagte der Trainer mit einem Schmunzeln.