Fußball: SV Fellbach Benito Baez Ayala neu beim SVF

Benito Baez Ayala  (rechts) will bald schon für den SV Fellbach Tore bejubeln. Foto: /Julia Rahn
Benito Baez Ayala (rechts) will bald schon für den SV Fellbach Tore bejubeln. Foto: /Julia Rahn

Der 32-Jährige kommt vom Oberliga-Dritten TSG Backnang zu den Fellbacher Verbandsliga-Fußballern, die sich an diesem Mittwoch aber noch ohne den Erfahrenen in Neu-Ulm am Ende der Negativserie versuchen.

Rems-Murr: Thomas Rennet (ren)
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Fellbach - Die Verantwortlichen der TSG Backnang haben Benito Baez Ayala auch im weltweiten Datennetz überaus herzlich verabschiedet. „Immer Vollgas auf der Außenbahn!“, so beginnen ihre Zeilen, in denen sie „schweren Herzens“ die Vertragsauflösung aufgrund beruflicher Gründe bekannt geben: „Lieber Beno. Danke für sieben Jahre Leidenschaft und Emotion! Mach’s gut!“ Sie teilen auch den neuen Verein des geschätzten Flügelflitzers mit. Der 32-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung vom Oberliga-Dritten TSG Backnang zu den Verbandsliga-Fußballern des SV Fellbach.

Benito Baez Ayala: „Immer Vollgas auf der Außenbahn“

Der Familienvater mit kubanischen Wurzeln, in Leipzig aufgewachsen, will ein wenig kürzer treten und deshalb fortan eine Etage weiter unten an der Seitenlinie entlangpreschen. Beim SV Fellbach hat er reichlich Bekannte. Etwa Marvin Zimmermann, selbst erst von der TSG Backnang an die Esslinger Straße gewechselt. Zweimal war Benito Baez Ayala an der designierten Wirkungsstätte im Probetraining. „Das hat total gepasst“, sagt der Fellbacher Cheftrainer Fatih Ada. In den nächsten Wochen soll der Zugang, der im Nordosten und im Südwesten des Landes insgesamt mehr als 100 Oberliga-Begegnungen absolviert hat, in das Aufgebot integriert werden. An diesem Mittwoch, 19 Uhr, und wohl auch ein wenig darüber hinaus, plant Fatih Ada aber noch ohne den Erfahrenen. In Neu-Ulm, gegen Türkspor, werden sich andere am Ende der Negativserie versuchen.

Der Zugang des SVF hat mehr als 100 Oberliga-Begegnungen absolviert

Wer das nach zuletzt drei Niederlagen genau sein wird, muss sich an der einen oder anderen Stelle kurzfristig erweisen. Mika Müller etwa wird wohl von Berufs wegen später nachreisen, womöglich zu spät für eine Startelfnominierung. Das trifft sich nicht gut, weil sein Abwehrgefährte Ibrahim Njie angeschlagen ist. Fatih Ada muss wohl auch vor dem sechsten Liga-Auftritt binnen 25 Tagen mehr umstellen, als ihm lieb sein kann. Und die sechs, sieben dauerbelasteten Kräfte der jungen Mannschaft werden in diesen Ferienwochen mit neuerlichem Mittwochsspieltag arg strapaziert. Fatih Ada will ungeachtet dessen mit Team- und Laufqualität bei den individuell stark besetzten Gastgebern in Neu-Ulm mehr erwerben als bloß Komplimente für den Offensivstil: „Das Ergebnis muss auch einmal wieder stimmen.“ SV Fellbach: Gutsche – Braun, Jelic, Parharidis, Yüksek, Zimmermann, Michaltsis, Paterno, Jäkel, Miller, Ferati.




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