Gegen Fremdenfeindlichkeit Stuttgart setzt Zeichen für Flüchtlinge

Von red/dpa 

Am Samstagnachmittag sind in Stuttgart laut Polizei etwa 1200 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gegangen. Bei einer Demonstration in Bruchsal musste die Polizei eingreifen. In Stuttgart blieb es beim friedlichen Protest.

Friedlicher Protest gegen Fremdenfeindlichkeit auf dem Marktplatz in Stuttgart. Foto: www.7aktuell.de | Andreas Friedrichs 56 Bilder
Friedlicher Protest gegen Fremdenfeindlichkeit auf dem Marktplatz in Stuttgart. Foto: www.7aktuell.de | Andreas Friedrichs

Stuttgart/Bruchsal - Mehr als 2000 Menschen sind am Samstag bei Demonstrationen in Stuttgart und Bruchsal gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gegangen. In Bruchsal kam es zu Rangeleien - dort versammelte sich auch eine rechte Gruppierung. In Stuttgart verlief die Kundgebung auf dem Marktplatz laut einem Sprecher der Polizei friedlich.

Wie die Polizei mitteilte, kamen in der Landeshauptstadt rund 1200 Menschen friedlich auf dem Marktplatz zusammen, um ein Zeichen gegen Rechts zu setzten. In Bruchsal demonstrierten etwa 900 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit. Dort war ein starkes Polizeiaufgebot im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen von Demonstranten mit einer rechten Gruppe zu verhindern.

Laut Bericht der Polizei hatten Angehörige des linken Spektrums Teilnehmer des rechten Aufzugs mit Holzstangen angegriffen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein.

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