Geiselnahme in Frankreich Ein Angreifer womöglich den Behörden bekannt

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die tödliche Attacke in einer Kirche in Nordfrankreich für sich in Anspruch genommen. Foto: AP
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die tödliche Attacke in einer Kirche in Nordfrankreich für sich in Anspruch genommen. Foto: AP

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat die tödliche Attacke in einer Kirche in Nordfrankreich für sich in Anspruch genommen. Die Polizei erschoss zwei Angreifer – ein Angreifer war womöglich den Anti-Terror-Behörden bekannt.

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Beirut - Die beiden von der Polizei erschossenen Angreifer seien „Soldaten des Islamischen Staates“ gewesen, erklärte die IS-nahe Agentur Amaq am Dienstag. Zuvor hatte bereits Frankreichs Staatschef François Hollande gesagt, die Männer hätten sich zum IS bekannt.

Während Gottesdienst in Kirche gestürmt

Zwei Angreifer hatten am Dienstag während eines Gottesdienstes eine Kirche im nahe Rouen gelegenen Saint-Etienne-du-Rouvray gestürmt. Sie durchschnitten dem Priester die Kehle und verletzten eine weitere Geisel lebensgefährlich, bevor sie von der Polizei erschossen wurden. Nach Angaben aus französischen Ermittlerkreisen war einer der Angreifer womöglich den Anti-Terror-Behörden bekannt.

Sollte sich diese Identifizierung bestätigen, wurde der Mann demnach in einer Gefährderkartei geführt. Er soll 2015 versucht haben, nach Syrien zu reisen. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er in U-Haft genommen und später mit einer elektrischen Fußfessel freigelassen.




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