Geplante Ortsumfahrung Heimerdingen Hintergründe zur Südumfahrung

Von fk 

Vor zehn Jahren ist die Ditzinger Verwaltung vom Gemeinderat beauftragt worden, sich darum zu bemühen, dass die Südumfahrung von Heimerdingen in den Landesgeneralverkehrsplan aufgenommen wird. Schon damals ging es darum, das Projekt möglichst weit oben auf der Liste zu platzieren mit dem Argument, dass der Verkehr im Ort zugenommen habe, seit die Autobahnanschlussstelle Rutesheim eröffnet worden sei. Damals war die Umgehungsstraße von Rutesheim noch nicht freigegeben. Seitdem kürzen etliche Lastwagenfahrer bei Stau auf der A 8 den Weg ab.

Auf dem Weg von Karlsruhe in Richtung Heilbronn meiden Auto- und Lkwfahrer das stauträchtige Leonberger Dreieck und fahren über Land. „Wir sind der letzte Ort ohne Umgehungsstraße“, sagt der Heimerdinger Ortsvorsteher Fritz Hämmerle immer wieder. Offen ist, wie sich die Situation entwickelt, wenn der Engelbergtunnel saniert wird. Das werde „apokalyptisch“, hat der Ditzinger Oberbürgermeister Michael Makurath prophezeit.

Die Heimerdinger Umfahrung soll den Stadtteil entlasten und die Wohnqualität steigern. Ditzingen, Hirschlanden und Schöckingen haben bereits eine.