Glosse Gute Nachrichten vom richtigen Leben

Von , Leiter des Wissenschaftsressorts 

Was gäbe es zu berichten an einem Tag ohne Skandale, Unfälle, Enthüllungen und politischen Streit? Die StZ-Serie „Besser leben“ will es in den kommenden Wochen zeigen. Sie fragt: „Besser leben – wie geht das?“ Bis zum 20. Juli werden wir dieses Thema jeden Tag aus einer neuen Perspektive beleuchten – und fangen heute damit an.

Besser leben – wie geht das? Damit beschäftigt sich einer Serie der StZ – bis zum 20. Juli. Foto: dpa
Besser leben – wie geht das? Damit beschäftigt sich einer Serie der StZ – bis zum 20. Juli. Foto: dpa

Stuttgart - Probieren Sie es doch einmal mit positiven Nachrichten, empfiehlt die Leserin. Der Redakteur zuckt zusammen. Was gäbe es denn zu berichten an einem Tag ohne Skandale, Unfälle, Enthüllungen und politischen Streit? Es wäre zu schön, wenn nichts Schlimmes geschähe – aber wer wollte dazu lange Analysen und Kommentare lesen? In einer Folge der Fernsehserie „Raumschiff Voyager“ erzählt eine Außerirdische, dass es auf ihrem Planeten keine Eifersucht und keinen Liebeskummer gebe. „Die Literatur Ihres Volkes muss ziemlich langweilig sein“, bekommt sie zu hören.

Doch nun ist es für Zweifel zu spät. Wir folgen dem Rat und werden Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, drei Wochen lang jeden Tag auch die eine oder andere positive Nachricht präsentieren. Keine Nachrichten aus einer anderen Welt, sondern aus der Stadt und dem Land. Und nicht bloß Meldungen über Katastrophen, die glücklicherweise ausgeblieben sind, sondern Berichte über Menschen, die etwas aus ihren Vorsätzen machen. Hinzu kommen viele erprobte Tipps für ein gesundes, glückliches, faires und ökologisches Leben.

Das Motto lautet „Besser leben“

„Besser lesen“ lautet der Slogan der Stuttgarter Zeitung, „besser leben“ soll das Motto der kommenden drei Wochen sein. Bis zum 20. Juli werden wir dieses Thema jeden Tag aus einer neuen Perspektive beleuchten. Wir heben augenzwinkernd Elemente des guten Lebens hervor – und veröffentlichen einen Essay über Utopien. Wer Visionen hat, solle zum Arzt gehen, hat Helmut Schmidt einmal geblafft. Doch der StZ-Politikchef Rainer Pörtner hält dagegen: Das Durchwursteln nach Art der Bundeskanzlerin führt in die Verkrustung. Und in der kommenden Woche beginnen Redakteure der Online-Redaktion, ihr Leben zu verändern.

Diese und weitere Themen fassen wir online auf der Seite www.stuttgarter-zeitung.de/besserleben zusammen. Und wenn Sie möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Ihre Kritik. Schreiben Sie uns: besser-leben@stz.zgs.de oder per Post an die Plieninger Straße 150 in 70567 Stuttgart. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!