Großeinsatz in Reichenbach Schüler und Schülerinnen klagen über Atemwegsreizungen

An der Realschule in Reichenbach kam es am Mittwochmittag zu einem Großeinsatz. Foto: SDMG/SDMG / Kohls 14 Bilder
An der Realschule in Reichenbach kam es am Mittwochmittag zu einem Großeinsatz. Foto: SDMG/SDMG / Kohls

In Reichenbach kam es am Mittwochvormittag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte und Polizei. An der Realschule und ersten Informationen zufolge auch am benachbarten Kindergarten kam es bei mehreren Kindern zu Atemwegsreizungen. 

Ludwigsburg: Melanie Braun (meb)
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Reichenbach - Wegen Atemwegsreizungen mehrerer Schülerinnen und Schüler ist es am Mittwochvormittag an der Realschule in Reichenbach zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften gekommen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. 

Seit etwa 11.20 Uhr waren die Einsatzkräfte vor Ort, die Schule wurde evakuiert. Wie Michael Wucherer, Einsatzleiter der Rettungsdienste im Landkreis Esslingen, sagte, wurden insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler behandelt, 16 wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dazu waren acht Rettungswägen, sechs Krankentransporter und drei Notärzte im Einsatz. Die Feuerwehr, die laut Polizeiangaben mit 14 Fahrzeugen und 46 Feuerwehrleuten einschließlich einem Gefahrgut- und einem Messzug vor Ort war, führte sofort umfangreiche Messungen im Gebäude durch. Diese verliefen ohne Ergebnis, insbesondere ergaben sich keine Hinweise auf irgendwelche gesundheitsschädliche Substanzen.

Als die Rettungskräfte alle Schülerinnen und Schüler versorgt hatten, gab es laut Michael Wucherer auch aus dem angrenzenden Kindergarten eine Meldung über Atemwegsreizungen. Acht Kinder sollen über Beschwerden geklagt und sich zuvor übergeben haben. Die Kinder wurden ebenfalls medizinisch versorgt. Wucherer nahm keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen an.

Was die Atemwegsreizungen in der Schule ausgelöst haben könnte, ist Gegenstand der derzeit andauernden Ermittlungen des Polizeipostens Reichenbach. 
Alle behandelten Schülerinnen und Schüler konnten in der Zwischenzeit wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. 




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