Hamburger Fischmarkt 2013 Nahe dran am Besucherrekord von 1996

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Mit dem besten Ergebnis seit 17 Jahren ist der Hamburger Fischmarkt auf dem Stuttgarter Karlsplatz am Sonntag zu Ende gegangen. Besonders Bismarck-, Krabben- und Aalbrötchen waren in diesem Jahr der Renner.

Die Besucherzahlen beim Fischmarkt waren so hoch wie schon lange nicht mehr. Foto: Benjamin Beytekin 64 Bilder
Die Besucherzahlen beim Fischmarkt waren so hoch wie schon lange nicht mehr. Foto: Benjamin Beytekin

Stuttgart - Mit dem besten Ergebnis seit 17 Jahren ist der Hamburger Fischmarkt auf dem Stuttgarter Karlsplatz am Sonntag zu Ende gegangen. „1996 war das erfolgreichste Jahr für unseren Fischmarkt, das Ergebnis können wir zwar in diesem Jahr nicht toppen, aber wir sind nah dran“, sagt Anne Rehberg vom Veranstalter WAGS-Events. Genaue Besucherzahlen könne sie zwar nicht nennen, die Händlerumsätze und der Andrang allerdings sprächen aber für sich. Klaus Moritz, Fischhändler und seit dem ersten Hamburger Fischmarkt in Stuttgart vor 26 Jahren mit dabei, bestätigt: „Das Interesse war auch in diesem Jahr wieder groß. Den meisten Umsatz haben wir gleich am ersten Tag gemacht, aber auch an den anderen Tagen war viel los.“ Frischer Fisch sei für die Stuttgarter eben etwas Besonderes. „So viele Fischbrötchen wie hier verkaufen wir im Norden nie“, so Moritz. Bismarck-, Krabben- und Aalbrötchen waren in diesem Jahr der Renner, wie gewöhnlich war auch der Andrang an der Backfischrutsche wieder groß.

Das Schilderkonzept hat sich bewährt

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr auf dem Fischmarkt das Franzbrötchen angeboten. „In Hamburg kann man sich dieses süße Gebäck gar nicht vom Frühstückstisch wegdenken“, erklärt Anne Rehberg und ergänzt: „Wir haben einen Stuttgarter Bäcker beauftragt, diese Spezialität nach Originalrezept für uns herzustellen.“ Auch die „Hamburger Straßenschilder“, die in diesem Jahr das erste Mal den kleinen Wegen auf dem Fischmarkt Namen gaben, hätten sich bewährt. Den Besuchern werde so ein Verabreden und Treffen auf dem Karlsplatz erleichtert – und Anne Rehberg fügt augenzwinkernd hinzu: „Wir fühlten uns dann gleich Hamburg ein bisschen näher.“ Überhaupt habe es den Händlern in diesem Jahr nur an einem gefehlt: an der Hamburger Seeluft. „Bestimmt hat auch das gute Wetter zu unserem Erfolg beigetragen“, ist sich Klaus Moritz sicher. Aber auf die schwäbischen Stammgäste sei ohnehin immer Verlass. So freuen sich die Händler schon auf das nächste Jahr: Vom 10. Juli 2014 an ist der Fischmarkt wieder auf dem Karlsplatz zu Gast.