Handball Für die Schmidener ist im Halbfinale Endstation

Jan Hellerich Foto: Sebastian   Bürkle
Jan Hellerich Foto: Sebastian Bürkle

Die Schmidener Handball-Mannschaft um den Cheftrainer Henning Fröschle unterliegt in der württembergischen Pokalendrunde dem Gastgeber HSG Langenau/Elchingen mit 30:35. Der Bezwinger muss später aber dem HV Rot-Weiß Laupheim den Vortritt lassen.

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Langenau - Die gute Nachricht für den Handballverband Württemberg (HVW) gleich zu Beginn: Die Pokalendrunde fand im Gegensatz zur vorherigen Ausgabe diesmal mit allen vier qualifizierten Mannschaften statt. In Langenau nahe Ulm trat am Samstag neben der heimischen HSG Langenau/Elchingen, dem VfL Kirchheim sowie dem HV Rot-Weiß Laupheim auch der TSV Schmiden an. Es sollte eine packende Pokalendrunde in der proppenvollen Pfleghofhalle werden. Allzu viel bekamen die Handballer des TSV davon jedoch nicht mit, da sie schon im ersten Spiel des Tages ausschieden. Im Halbfinale unterlagen die Schmidener ohne ihren erkrankt zuschauenden Rückraumspieler Sebastian Bürkle der ebenfalls fünftklassigen HSG Langenau/Elchingen mit 30:35 (16:14). Die gute Leistung in der ersten Hälfte hat aufgrund einer schwachen Phase im zweiten Durchgang nicht zum Sieg gereicht.

Die gute Schmidener Leistung vor der Pause reicht nicht

Bereits um 13.30 Uhr erfolgte der Anpfiff zum Aufeinandertreffen des TSV mit den Gastgebern. Zu ungewohnter Zeit kamen die Schmidener Handballer um Jan Hellerich besser in die Partie, in die Pause gingen sie mit einer Führung von zwei Toren. In der Abwehr stand der TSV Schmiden gut, Jan David zeigte im Tor eine ansprechende Leistung. Dann jedoch folgte ein Einbruch. In acht Angriffen nacheinander gelang den Gästen, in der Nordstaffel der Württemberg-Liga auf dem zweiten Tabellenplatz, kein Treffer. Während vorne Bälle in Serie weggeworfen wurden, konnte zugleich die Intensität in der Verteidigung nicht aufrechterhalten werden. „In den ersten zehn Minuten nach der Pause haben wir einfach schlecht gespielt“, bilanzierte der Assistenztrainer Gregor Schäfer. Insgesamt standen im zweiten Durchgang 19 verworfene Bälle im Angriff auf der Mängelliste. Hinzu kam die Atmosphäre in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle; die Schmidener sahen sich in der hitzigen Stimmung benachteiligt. In der Summe fanden sie in der „turbulenten Partie“ (Schäfer) nicht mehr zur Form der ersten 30 Spielminuten zurück, kamen so um das Aus in der Pokalendrunde nicht herum. Die schwäbisch-bayerische Spielgemeinschaft aus Langenau und Elchingen, in der Südstaffel der Württemberg-Liga auf dem fünften Tabellenplatz, durfte hingegen am Abend ein zweites Mal antreten.

Am 19. Januar kommt der TVB Stuttgart nach Schmiden

Den HVW-Pokal gewann am Ende eines langen Handballtages in Langenau aber der HV Rot-Weiß Laupheim, der zunächst den VfL Kirchheim (24:21) und am am Abend auch den Gastgeber (33:25) bezwang. Für den Tabellenzweiten der Württemberg-Liga Süd war es der zweite Pokalsieg nach 1987. Das Finale bekamen die Handballer des TSV Schmiden schon gar nicht mehr in der Halle mit. Sie hatten sich bereits zuvor auf den Heimweg gemacht. Ab sofort steht die Vorbereitung auf eine intensive Rückrunde bevor. Für Gregor Schäfer bot die Niederlage im ersten Spiel des Jahres keinen Anlass zur Besorgnis. Nach einer handballfreien Weihnachtszeit sieht der Assistenztrainer auch den Nutzen im verloren Pokalspiel gegen die HSG Langenau/Elchingen. „Im Gegensatz zu den Konkurrenten in der Württemberg-Liga konnten wir bereits ein Vorbereitungsspiel auf Wettkampfniveau absolvieren“, sagte Gregor Schäfer. Und der Ligastart steht den Schmidener Handballern eh erst mit Verspätung bevor: am 27. Januar zu Hause gegen die SG Schozach-Bottwartal.

Der nächste Höhepunkt wartet aber bereits acht Tage vorher: Am Freitag, 19. Januar (19.30 Uhr), kommen die Erstliga-Profis des TVB Stuttgart zu einem Benefizspiel nach Schmiden. Dabei erwarten der Cheftrainer Henning Fröschle und Gregor Schäfer aufgrund des Klassenunterschieds nicht unbedingt allzu viele sportliche Erkenntnisse – das Erlebnis soll im Vordergrund stehen. Dennoch sieht Gregor Schäfer auch darin wichtige Aspekte im Hinblick auf die Rückrunde in der Württemberg-Liga: „Das ist ein weiteres Trainingsspiel mit Wettkampfcharakter. Weil wir ja erst spät in die Rückrunde einsteigen werden, sind solche Spiele für uns sehr positiv.“ TSV Schmiden: David, Maximilian Bald­reich – Crone, Müller, Stump, Junker, Freyhofer, Lehmkühler, Fabian Baldreich, Büchte, Acker, Hellerich, Klenk.




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