Handball in Schmiden Fehler, die sich wiederholen

Der Schmidener Matthias Fischer war fünfmal vom Siebenmeterstrich erfolgreich. Foto: Maximilian Hamm
Der Schmidener Matthias Fischer war fünfmal vom Siebenmeterstrich erfolgreich. Foto: Maximilian Hamm

Die Handballer des TSV Schmiden können nur teilweise überzeugen und bleiben weiterhin ohne Zähler – 30:33.

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Schmiden - Zur Halbzeitpause am Samstagabend hätte wohl kaum jemand in der Schmidener Sporthalle dem Team des Gastgebers noch eine Aufholjagd zugetraut – und damit sogar die Chance auf einen Sieg. Aus dem Sieg ist trotz der Aufholjagd nichts geworden. Am Ende unterlagen die Handballer des TSV Schmiden den Gästen des TV Weilstetten in der Baden-Württemberg-Oberliga mit 30:33 (14:19). „Es ist eine bittere Niederlage, aber wir haben völlig verdient verloren“, sagte der Trainer Slavko Pustoslemsek.

Der Gegner zeigt sich vor dem Tor effektiver

Verdient ist das Endergebnis vor allem aufgrund der ersten Hälfte, in der das Spiel zwar zu Beginn sehr ausgeglichen war, der TSV Schmiden aber nach und nach mit zu vielen Fehlern das Spiel hergab. Insgesamt war der TV Weilstetten griffiger in den Zweikämpfen und vor dem Tor effektiver als der TSV. Die Gäste führten dadurch in der 26. Minute schon mit 17:11. Es war eine deutliche Angelegenheit im ersten Durchgang. „Ich erwarte nach fünf Spielen in der Baden-Württemberg-Oberliga, dass Fehler, die sich immer wiederholen, abgestellt werden“, sagte Slavko Pustoslemsek.

Am Ende unterlaufen dem TSV wieder zu viele Nachlässigkeiten

Nach dem Seitenwechsel zeigte seine Mannschaft ein anderes Gesicht. Der TSV Schmiden arbeitete sich in die Partie zurück, und das dokumentierte auch die Anzeigetafel, nachdem Tobias Pichler in der 45. Minute den Ausgleich zum 24:24 erzielt hatte. Die letzten letzten sechs Minuten der Partie waren jedoch wie eine Wiederholung der ersten Hälfte. Dem TSV Schmiden unterliefen wieder Nachlässigkeiten, beste Torchancen blieben ungenutzt. Der TV Weilstetten nutzte das und holte sich den Sieg. „Wir müssen verstehen, dass wir 60 Minuten auf Topniveau spielen müssen – 20 starke Minuten reichen nicht“, sagte Slavko Pustoslemsek. TSV Schmiden: Dürr, Riegel – Fischer (6/5), Babjak (5), Holder (5), Maurer (5), Pichler (4), Müller (3), Leyh (2), Bohl, Gühne, Klenk, Marc Klein, Marvin Klein, Simon Mack.




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