Handball-Württemberg-Liga: TSV Schmiden Gerade noch einmal gut gegangen
Nach deutlicher Führung siegen die Handballer des TSV Schmiden in der Württemberg-Liga am Samstag bei der SG Lauterstein am Ende knapp mit 28:27.
Nach deutlicher Führung siegen die Handballer des TSV Schmiden in der Württemberg-Liga am Samstag bei der SG Lauterstein am Ende knapp mit 28:27.
Paul Feirabend war erkältet am Samstagabend, deshalb hat er nur wenige Minuten gespielt. Aber zu den Würfen von der Sieben-Meter-Linie kam er in der Kreuzberghalle in Lauterstein-Nenningen immer wieder aufs Feld – und war dort bei fünf Versuchen viermal erfolgreich. Auch das hat dazu beigetragen, dass die Handballer des TSV Schmiden ihr Spiel in der Württemberg-Liga bei der SG Lauterstein mit 28:27 (16:10) gewonnen haben. Sie haben mit nur einem Treffer Unterschied gewonnen, eigentlich hätten die Gäste diese Begegnung schon eher entscheiden können. „Wir hätten es einfach runterspielen können, aber dafür sind wir noch nicht clever genug“, sagte Benjamin Koch, der Trainer des TSV Schmiden.
Und so waren die Schmidener Handballer am Samstagabend ob ihres Auftritts erst entspannt, haben es am Ende aber noch einmal spannend gemacht. In den finalen zehn Spielminuten markierten sie nur zwei Treffer. „Da haben wir auch einige Hundertprozentige verworfen“, sagte Benjamin Koch, der mit dem Saisonstart – vier Punkte nach drei Spielen – jedoch zufrieden ist.
Die Gäste sind in der ersten Spielhälfte dominant aufgetreten, hatten das Geschehen im Griff und erkämpften sich eine 16:10-Führung. Sie waren aus unterschiedlichen Gründen ohne Robin Mack, Matthias Fischer, Maximilian Schirm und Yannik Siegmund angetreten, konnten sich aber immer wieder entscheidend durchsetzen; Leonard Gühne zum Beispiel auf der linken Außenbahn oder auch Eric Bühler, sein Pendant auf der rechten Seite. Beide hatten am Ende jeweils vier Treffer erzielt. Nach der Pause konnten die Gastgeber zunächst auf zwei Tore verkürzen (19:21, 43. Spielminute), ehe sie erneut mit fünf Treffern in Rückstand gerieten (21:26, 49. Spielminute). Letztlich ging ihnen die Zeit aus, sie konnten die torarme Phase ihres Gegners nicht nutzen und die Begegnung nicht noch zu ihren Gunsten drehen.
„Das war ein Spiel, das wir gewinnen mussten. Aber es gab immer wieder diese Momente, in denen unsere Spieler noch zu unerfahren sind“, sagte Benjamin Koch, der sich letztlich aber auch auf die zuverlässigen Treffer von Paul Feirabend verlassen konnte. Jetzt freut er sich bereits auf den nächsten Auftritt in der Württemberg-Liga: Am Freitag, 20.30 Uhr, gastiert der Nachbar SV Fellbach zum Stadtderby in Schmiden. TSV Schmiden: Riegel, Scheiner – Feirabend (6/4), Bühler (4), Gühne (4), König (3), Hellmann (2), Koch (2), Siebel (2), Specic (2), Züfle (2), Hirning (1).