InterviewHassreden und Rassismus im Internet Warum die Wut im Netz die Demokratie bedroht

Von Jannika Quaas 

Der Hanauer Attentäter las Verschwörungsmythen und Hassreden im Internet, radikalisierte sich und erschoss zehn Menschen. Warum fremdenfeindliche Hassrede im Netz Demokratie bedroht, beschreibt Michael Blume, der Antisemitismus-Beauftragte in Baden-Württemberg.

Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte Baden-Württembergs, hält Verschwörungsmythen für sehr gefährlich. (Archivbild) Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/t/Leif Piechowski
Michael Blume, der Antisemitismusbeauftragte Baden-Württembergs, hält Verschwörungsmythen für sehr gefährlich. (Archivbild) Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/t/Leif Piechowski

Stuttgart - Michael Blume ist der Antisemitismusbeauftragte in Baden-Württemberg, selbst Christ, mit einer Muslimin verheiratet und hat sich aus sozialen Netzwerken zurückgezogen, weil es ihm dort zu asozial zugeht. Was das mit Hanau zu tun hat und wo die Parallelen zwischen Antisemitismus und dem Hass auf Muslime verlaufen, beschreibt Blume im Interview.

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