1. Das Startmenü anpassen
Über den Startbereich, den Desktop und die Startleiste kommt man schnell zu häufig verwendeten Funktionen und Inhalten. Noch schneller geht es über das Startmenü. Klickt man auf den Windows-Start-Button unten links, finden sich oberhalb des „Einstellungen“-Zahnrads diverse andere Symbole, die ohne Umweg in den „Dokumente“- oder „Bilder“-Bereich des Datei-Explorers führen. Klickt man mit der rechten Maustaste auf einen der Einträge und dann auf „Diese Liste personalisieren“, kann man selbst festlegen, was genau dort angezeigt werden soll.
2. Schnelleinstellungen im Infocenter festlegen
Das sogenannte Infocenter, das man mit einem Klick auf die Sprechblase ganz rechts in der Taskleiste oder mit der Tastenkombination WIN + A öffnen kann, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als regelrechte Fundgrube. So kann man von dort aus schnell in den augenschonenden „Nachtmodus“ wechseln, der den Blauanteil der Anzeige reduziert.
Über den Textlink „Benachrichtigungen verwalten“ ganz oben und „Schnelle Aktionen bearbeiten“ lässt sich bestimmen, wie Windows mit automatisch eingeblendeten Infos verfahren und welche Schnellfunktionen das Infocenter beinhalten soll.
3. Speicher optimieren
Windows 10 bietet jede Menge Möglichkeiten, wertvollen Speicherplatz zu sparen. Zum Beispiel indem man in den Einstellungen unter „System“ und „Speicher“ die „Speicheroptimierung“ aktiviert. So kann Windows bei Bedarf Platz freiräumen, etwa durch Löschen temporärer Dateien oder Leeren des Papierkorbs. Weitere Optionen finden sich über den Textlink „Konfigurieren . . .“. Dort lässt sich festlegen, dass Windows in der Cloud gespeicherte Inhalte, die aktuell nicht verwendet werden, von der Festplatte entfernt.
4. Datenträger aufräumen
Unter „System/Speicher“ findet sich bei „Lokaler Datenträger“ auch eine Liste mit Kategorien wie „Apps & Features“, „Dokumente“ oder „Musik“. Falls hier nur wenige Einträge erscheinen, klickt man zunächst auf „Weitere Kategorien anzeigen“. Nun sieht man auf einen Blick, welche Inhalte viel Speicherplatz verbrauchen, und kann sich überlegen, ob man etwas löschen oder auslagern kann.
5. Screenshots machen
Schon lange kann man mit der DRUCK-Taste ein Bildschirmfoto machen – und dieses mit der Tastenkombination STRG + V in beliebige Dokumente kopieren. Die Kombination WIN + DRUCK speichert die Aufnahme im Ordner „Benutzer“, „Nutzer“, „Bilder“, „Bildschirmfotos“.
Lesen Sie hier: So bewahren Sie bei Windows 10 den Durchblick
Betätigt man gleichzeitig Windows- und Umschalt-Taste + S, öffnet sich oben ein kleiner Menübalken, über den man den abzubildenden Bereich festlegen kann. Für einen rechteckigen Ausschnitt klickt man auf einen Punkt auf dem Bildschirm, zieht die Maustaste bis zum gewünschten Punkt und lässt sie los.
6. Ausschneiden und skizzieren
Hat man wie oben beschrieben mit WIN + Umschalten + S einen Screenshot gemacht, erscheint eine Benachrichtigung, dass das Foto in die Zwischenablage kopiert wurde. Klickt man darauf, öffnet sich die Bearbeitungsfunktion. Damit lassen sich Bereiche farblich markieren oder ausschneiden, Notizen einfügen und vieles mehr. Über den Pfeil rechts oben lässt sich das Ergebnis mit anderen teilen, die drei Punkte öffnen ein Menü, über das man das Bild etwa direkt ausdrucken kann.
7. Textbausteine und Bilder verwalten
Mit den Tastenkombinationen STRG + C, STRG + X und STRG + V kann man markierte Textelemente und Bilder kopieren, ausschneiden und anderswo wieder einfügen. Unter Windows 10 kann die Zwischenablage bis zu 25 Einträge aufnehmen. Um die Funktion zu aktivieren, muss man über den Windows-Start-Button, „Einstellungen“ (Zahnrad) und „System“ im Bereich „Zwischenablage“ die Option „Zwischenablageverlauf“ auf „Ein“ stellen.
Wenn man nun WIN + V betätigt, werden die gespeicherten Elemente untereinander angezeigt und man kann einen davon auswählen. So lassen sich auch versehentlich gelöschte Textteile wiederherstellen.
8. PDF-Dateien anzeigen und erstellen
Diese oft benötigte Funktion beherrscht Windows 10, ohne dass man eine zusätzliche Software installieren muss. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf die zu öffnende PDF-Datei und wählt über „Öffnen mit“ den Microsoft-Browser „Edge“. Dort wird die Datei als Tab angezeigt und kann unter anderem mit Notizen versehen, ausgedruckt und geteilt werden.
Um ein PDF zu erstellen, wählt man „Drucken“ sowie als Drucker „Microsoft Print to PDF“ – und speichert die Datei unter einem Namen an einem beliebigen Ort.
9. Den Taschenrechner nutzen
Der Windows-Taschenrechner ist etwas umständlich zu öffnen, verfügt aber über zahlreiche Funktionen wie das Rechnen mit Maßen, Gewichten und Währungen. Öffnen lässt er sich mit der Kombination WIN + R und den „Ausführen-Dialog“, indem man „calc“ in das Suchfeld eingibt und „OK“ klickt.
Über drei Striche oben links schaltet man zwischen den unterschiedlichen Funktionen um. Den Rechner sollte man auf „wissenschaftlich“ einstellen, da die „Standard“-Einstellung die Punkt-vor-Strich-Regel nicht beherrscht.
10. Mauszeiger und Cursor anpassen
Wer ab und an den Mauszeiger oder die Eingabemarkierung in Texten schwer findet, wird diese Funktion schätzen: In den Einstellungen unter „Erleichterte Bedienung“ und „Mauszeiger“ kann man Größe und Farbe anpassen. Unter „Textcursor“ sorgt man mit „Textcursor-Indikator aktivieren“ dafür, dass man auch in längeren Texten erkennt, wo die Markierung ist.